Freitag, 26. Oktober 2018

R. I. P. "Handtuch Peter"

Peter R. Kleinhans
Er ist von uns gegangen! In der Nacht auf Freitag, dem 26. Oktober 2018 ist Peter Richard Kleinhans im "Chon Buri Hospital", Thailand verstorben. Wir alle kannten in nur als "Handtuch Peter", waren seine ständigen Begleiter doch ein kleines Handtüchlein, dem Transpirieren geschuldet und die unvermeidliche "Herrenhandtasche" für die vielen Kleinigkeiten, die er meinte mit sich führen zu müssen.
Immer leger elegant zog es Peter seit fast zwanzig Jahren durch die Straßen des thailändischen Strandbades, was er lieb gewonnen hatte und wo er, was immer sein Wunsch war, nun auch viele zu früh verstarb, hatten wir doch grade erst seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert.
Geschätzt war Peter wegen seiner unkomplizierten Art und der tollen Geschichten, die er in seinem bewegten Leben erfahren hatte und gerne zu erzählen wusste.. Beliebt war er auch bei den Barmädchen, gab es doch hier und da einmal einen Drink. Sie wußten auch, er nahm nie eine von ihnen mit nach Hause. Peter war kein Freund von Traurigkeit, er wußte zu leben.

Aufgewachsen ist "Handtuch Peter" in Ulm, geboren wurde er in Enzderg (im Kreis Vaihingen) am 21. Januar 1948. Sein letzter Wohnort war in Riedstadt (Hessen), wo ich ihn kennen lernte. Gelebt hat Peter Richard Kleinhans überall.in Deutschland, ist er doch seinem Beruf gefolgt, den er über alles liebte. Peter war Hofbetriebsmeister, er war vernarrt in Pferde und mochte den Umgang mit seinen Reitschülern, hatte er es als ihr Ausbilder mit einem doch bis zur Europameisterschaft gepackt.
Nie werde ich die Bilder vergessen, wenn Peter sich in der Mitte einer Reithalle platzierte und seine Schüler mit kaum hörbaren Worten anleitete, mit einer Geduld, die er anderen in seinem privaten Umfeld, gerne einmal versagte.

Ich bin sicher, seine letzten Gedanken galten seinen Pferden und seinen Schülern. Ich werde ihn als Freund in Erinnerung behalten, der einmal der Anlass war, daß ich nach Thailand kam.

Dienstag, 15. Mai 2018

Eine buddhistische Pilgerfahrt

Die Spenden zum Baum geflochten.
Schon beim Einsteigen wurde mit bewußt, daß der Bus überfüllt werden würde. Dies und die sehr laut aus dem Fahrzeug schallende Musik lies meinen Wohlfühlfaktor rapide fallen. Die Fahrt in den Norden Thailands sollte mehr als zwölf Stunden dauern und uns in die Nähe von Roi Et führen, wo wir einen buddhistischen Mönch aufsuchen wollten, der sein "Stammkloster" verlassen hatte, um in einer Höhle zu meditieren. Ihm wollten wir Spenden überbringen, die unsere Freundin Mem in Pattaya und Umgebung gesammelt hatte. Der Trip startete am Freitag in den Nachtstunden und sollte bis Montag dauern.

Der Autor hat schon sehr viele der wunderschön ausgebauten Klöster (Thailändisch: Wat) besucht, aber dieser Mönch interessierte mich besonders, da er wohl zu den Wurzeln der Lehren Buddhas zurückkehren wollte, dessen bewußte Entscheidung in völliger Armut zu leben darin gipfelte unter einem Baum zu residieren.
Der Mönch in seiner Höhle
Nun die "Pilgerfahrt" und die Spendenaktion ist für Thais nichts besonderes, außergewöhnlich war, daß alles seinen Anstoß durch "Farrangs" (eigentlich ein Schimpfwort für weiße Europäer - aus dem Schimpfwort ist jedoch zwischenzeitlich mehr oder weniger ein Kosename geworden) kam. Unser Freund Peter hatte die Aktion angeschoben, als er gemeinsam mit seiner thailändischen Lebensgefährtin Pah und weiteren Freunden, Dietmar und dessen Freundin Mem, den Mönch kennen lernten und feststellen mußten, daß ihm zur Wasserversorgung eine Pumpe fehlte. Sie war defekt und es war kein Geld da, um sie zu reparieren oder eine neue zu erwerben.

Pah und Mem
So spendete Peter spontan einiges und sammelte unter den Touristen in seinem Stammrestaurant "Big Apple" in Na Kluea noch weitere Beiträge ein. Mem, in ständigem Kontakt mit Pah und einer Freundin aus Bangkok, übernahm die Mühen in den folgenden Wochen weiter zu sammeln und die Fahrt zu organisieren. Im Bus selbst waren wir dann wieder nur drei "Farrang", die hier ständig lebten, da die anderen schon längst wieder ihren Urlaub beendet hatten und in ihren Heimatländern weilten. Der Rest der Busfahrer (ca 50) waren Thais.

Es entwickelte sich eine erstklassige Party im Bus, es wurde viel getanzt, getrunken und sich einfach amüsiert. Das ist eben Thailand und der Buddhismus eine positive, dem Menschen zugewandte Religion. So wurde ich durch die Ereignisse eines Besseren belehrt und meine anfänglichen Zweifel ins Gegenteil verkehrt. Klar ist es gewöhnungsbedürftig mit mehr als 50 Menschen in einer Höhle auf dem Fußboden zu schlafen, aber die Freundlichkeit der tolle Zusammenhalt aller machte das bei weitem wieder wett. Der Fahrer machte einen hervorragenden Job, auch weil er immer wieder Pausen einschob, um sich die Beine zu vertreten, Vorräte aufzufüllen und Essen gehen zu können.

Der (Party-) Bus




Samstag, 5. Mai 2018

Happy Birthday "Charly"!

Karl Marx. Foto:John Jabez Edwin Mayall
Dr, Karl Marx wäre heute, am 5. Mai 2018, 200 Jahre alt geworden! In England wurde der Philosoph und Ökonom liebevoll "Charly" gerufen. Dort verbrachte der staatenlose Marx seine letzten Lebensjahre, bevor er am 14. März 1883 in London starb. Mehr Details findet Ihr bei Wikipedia.

Als ich mir vor vielen Jahren die 32 Bände seines Werkes erarbeitete, war es, wie bei vielen großen Denkern, in erster Linie die brillante Analyse die mich faszinierte. Historisch gesehen war Marx der erste Wissenschaftler der ein Gesamtökonomischenüberblick erschuf und daraus seine Theorien ableitete.

Marx war ein streitbarer Geist der durchaus in der Realität lebte und dadurch mit den Mächtigen in Konflikt geriet. Es war und ist bis heute nicht opportun sich mit den mächtigen Kapitalisten anzulegen und es war und ist bis heute ein "No-Go" dem Kapitalismus Alternativen entgegen zu setzen.

Alleine das Wort  "Kommunismus" wurde und wird so verunglimpft, daß es vielen als Schimpfwort gereicht. Dabei gab es und gibt es in dieser Welt nicht eine Gesellschaft, deren Ökonomie auf den Grundlagen von Marx basiert. Alleine die Angst des Kapitals und deren systemrelevanten Kräfte (von Regierungen, über Medien bis zu den Bildungsinstitutionen und Gewerkschaften) vor sozialen Veränderungen reichte und reicht aus, um die globale Wirtschaft wenigen in die Hand zu spielen, deren einziger Gusto ist: Noch reicher zu werden.

"Charly" hat diesen Überbau erkannt und für die Rückführung der unrechtmäßig erworbenen Produktionsmittel plädiert, in die Hände derer die sie geschaffen haben: Dem "Proletariat".

(Blöde nur, daß sich dieses Proletariat nicht über ihr "Sein" definieren, sondern über die Abgrenzung gegenüber anderer Proletarier. Sicher zum einen von einem moralischen Defätismus betrieben, ist es vor allem "Liebesdienerei" gegenüber systemrelevanten Gruppen: "man will ja dazugehören", die hier "Früchte" trägt.)

Karl Marx hat Revolutionen prognostiziert, aber nicht damit gerechnet, daß Defätismus und Liebesdienerei dazu führen, daß Brüder und Söhne auf die eigenen Angehörigen schießen und bettelarme Hirntote sich auf einmal als "Herrnmenschen" aufführen. Oder daß 70 Jahre nach dem "Spuk" die selbe geistesverwandte Sippschaft wieder in einem deutschen Parlament sitzt.


Samstag, 31. März 2018

Frohe Ostern / Happy Easter / Feliz Pascua / Честит Великден 2018 / สุขสันต์วันอีสเตอร์ 2561

Euch und Eurer Familie / You and your family / Usted y su familia / 

Вас и вашето семейство / คุณและครอบครัวของคุณ






Vor dem "Teilen" auf Facebook und Co.

Es geht mir einfach auf die Nerven, das ins Besondere das Klientel der "AfD-Propagandisten" es sich schön einfach macht und kurzerhand alles "teilt", was ihnen grade "in den Kram passt". Es wird nicht hinterfragt, ob es barer Unsinn, gelogen oder aus dem Zusammenhang gerissen ist.
Das "Knöpfchen drücken" geht ja so schön schnell und "ich hatte etwas zu sagen". Klar, wer ansonsten keinen klaren Satz zusammen bekommt (wie sich dann bei vielen Antworten herausstellt), der stiehlt gerne bei anderen. Da ist dann "Facebook" das Maß aller Dinge, zumal ich eben zu "Freunden" mache, wer mir nach "dem Maul redet".

Und die Parolen sind so einfach, wie das "Schunkeln" im Bierzelt und die entsprechende Musik dazu.

Ich habe mich gezwungen gesehen, dem eine "Etikette" gegenüber zu stellen, das ganze in ein Video zu packen (damit es leichter fällt zu verstehen) und zu veröffentlichen. Hoffentlich lesen es auch die, die es angeht...




Sonntag, 11. März 2018

Meine Web-Site

Das es voran geht könnt Ihr leicht daran erkennen, daß ich meine Web-Site wieder online gestellt habe: https://www.walter-kohl.online
Ich muß ja auch irgendwann wieder meine Brötchen verdienen, da ist es gut, wenn die Kunden schon einmal vorab über einen informiert sind. Bevor ich das dann alles mündlich mache, denke ich, daß es schriftlich viel besser geht.

Leider habe ich zur Zeit keinen zuverlässigen "ASP.net Provider", um die schon fertige Seite zu hosten, ich habe es mit "Free ASP.net Hosting" versucht. Leider sind die Server dort mehr down, wie zu erreichen. Das tut mir sehr leid, den deren Idee ist einfach bestechend!

Also habe ich alles in einfaches HTML5/CSS3/JavaScript gepackt und bei meine Web-Space Provider "Hostinger" untergebracht. Leider gibt es dort nur "Apache/MySQL/PHP", aber die Seiten sind informativ (wenn auch nicht ganz fertig). Einen Übersetzer ("Bing") habe ich auch eingebaut, also was soll da noch passieren? (Übrigens: "Hosinger" ist zeitweise auch down, zumeist wegen DDoS Angriffen).