Freitag, 20. Dezember 2013

Die unsägliche Monsanto!

Ich weiß nicht, ob man da lange überlegen muß:


Liebe Freundinnen und Freunde,


Sofía Gatica erlitt Morddrohungen und Prügel, nachdem sie an Protesten gegen eine riesige Monsanto-Fabrik teilnahm, die von fast 70% der Anwohner abgelehnt wird! Unsere weltweite Solidarität mit Sofía und den Menschen vor Ort könnte einen Mediensturm auslösen, der die argentinische Präsidentin zur Schließung der Fabrik zwingt und Monsantos giftige Landwirtschaft zurückdrängt:

unterzeichnen
Monsanto weitet seine Macht über den Planeten aus — und zwar mit einer neuen Fabrik für Gen-Saat in Argentinien. Sofía Gatica und weitere Anwohner haben Kritik geäußert und sie hat Morddrohungen und Prügel erlitten. Es besteht akute Gefahr — stehen wir ihnen zur Seite, um die Fabrik zu stoppen.

Monsanto stellt gentechnisch verändertes Saatgut her. In Verbindung mit giftigen Pestiziden schafft dies verheerende Monokulturen, bei denen bis auf eine einzige Pflanzenart nichts mehr wächst. Diese verbreiten sich zunehmend auf der Erde und nun soll eine der weltgrößten Gensaat-Fabriken in Córdoba entstehen.

Sofía war über die Gesundheitsrisiken der Fabrik besorgt und hat an Protesten teilgenommen, die fast 70% der Anwohner befürworten. Wenn wir die Menschen in Malvinas in den nächsten 3 Tagen mit 1 Million Stimmen unterstützen, können wir dem Thema in den lokalen Medien mehr Gewicht verleihen, die Petition in eine Anzeigen-Kampagne eingliedern und die unbeliebte argentinische Präsidentin dazu drängen, den Fabrikbau und die Verbreitung von Monsantos giftiger Landwirtschaft zu stoppen:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/?bSwZTcb&v=32874

Sofía und andere Einwohner von Malvinas haben sich vor Bulldozer gelegt, um den Fabrikbau zu stoppen. Wenn wir ihren Protest verstärken, können wir ihnen zum Erfolg verhelfen. Präsidentin Kirchner steht derzeit in der Kritik und kann es sich nicht leisten, die Profite von Monsanto vor die Interessen ihrer eigenen Bürger zu stellen.

In der Riesenfabrik soll mit giftigen Chemikalien Saatgut hergestellt werden. Das klingt komisch, weil die Saat eigentlich von Pflanzen stammen soll, nicht wahr? Nicht in der Gruselwelt von Monsanto, wo Pflanzen mit Gentechnik steril gemacht werden und Bauern nur Lebensmittel anbauen können, wenn sie jedes Jahr neue Saat von Monsanto kaufen! In den USA werden 90% einiger Nutzpflanzen mit Monsantos Saat angebaut. Und mit der neuen Mega-Fabrik in Argentinien weitet der berüchtigte Konzern seine Macht über den Planeten aus.

Die Drohungen und die Prügel, die Sofía und ihre Mitprotestler erlitten haben, sind der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Lasst uns Monsantos Invasion Südamerikas stoppen und die Verwüstung aufhalten, die Monsantos Produkte in unseren Ökosystemen anrichten:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/?bSwZTcb&v=32874

Einige sagen, dass Gentechnik eine effizientere Landwirtschaft versprechen kann. Es mag in der Zukunft viele solcher Vorteile geben, doch diese werden oft von der Propaganda der Konzerne übertrieben (zum Beispiel der Satz, dass Gen-Saat “die Welt ernähre” weil sie weitaus ergieber sei als normale Saat — tatsächlich gibt es dafür kaum Beweise). Bei der Gentechnik werden Profitinteressen oft vor Bürger- und Umweltinteressen gestellt. Regierungen sollten die Vor- und Nachteile für die Bevölkerung beurteilen, doch Monsanto versteht es, demokratische Regierungen zu untergraben. In den USA wurde sogar ein Gesetz verabschiedet, das es Richtern verbietet, eine Zurücknahme von Monsantos Produkten anzuordnen, selbst wenn dies im Sinne der öffentlichen Sicherheit erfolgt!

Durch gentechnisch veränderte, industrielle Landwirtschaft wird unsere Erde einem radikalen Wandel ausgesetzt. Und unsere Regierungen stehen unter dem übermäßigen Einfluss des amerikanischen Megakonzerns, der dabei eine zentrale Rolle spielt – ein Konzern, der allmählich die Kontrolle über die globale Lebensmittelversorgung übernimmt. Sorgen wir jetzt dafür,  dass unsere Kinder und Enkelkinder nicht in einer Welt leben müssen, die von Monsanto ernährt wird.

Voller Hoffnung,

Ricken, Meredith, Laura, Nick, Alice, Luis, Marie, Nadia und das ganze Avaaz-Team

PS: Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Starten Sie jetzt Ihre eigene Kampagne, zu irgendeinem Thema. Ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?bgMYedb&v=23917

 WEITERE INFORMATIONEN

Gen-Saatgut in Südamerika (Deutschlandfunk)
http://www.deutschlandfunk.de/gen-saatgut-in-suedamerika.697.de.html?dram:article_id=241996

"Monsanto soll mich nicht schlagen" (Taz.de)
http://www.taz.de/!128181/

Argentinien protestiert gegen krankmachende Pestizide (DW)
http://www.dw.de/argentinien-protestiert-gegen-krankmachende-pestizide/a-17213797

Anti-Monsanto-Aktivistin in Argentinien angegriffen (RT) (Englisch)
http://rt.com/news/argentina-monsanto-protest-clashes-483/

Untersuchung zeigt: Geburtsfehler und Krebs in Argentinien mit Agrochemikalien verbunden (CTVNews) (Englisch)
http://www.ctvnews.ca/health/birth-defects-cancer-in-argentina-linked-to-agrochemicals-ap-investigation-1.1505096

Sofia Gatica (The Goldman Environmental Prize)
http://www.goldmanprize.org/recipient/sofia-gatica

Argentiniens schlechte Saat (Al Jazeera) (Englisch)
http://www.aljazeera.com/programmes/peopleandpower/2013/03/201331313434142322.html

Die deutsche Botschaft (Bangkok) teilt mit:


Botschafter Rolf Schulze


Liebe Landsleute,

Eigentlich wollte ich Ihnen heute ein frohes, aber vor allen Dingen ruhiges, Weihnachtsfest wünschen.

Die aktuellen Ereignisse veranlassen mich jedoch, Sie zu bitten, die Vorsichtsmaßnahmen, die ich Ihnen bereits in meinen letzten Schreiben nahe gelegt  habe, auch in den nächsten Tagen zu beachten.

Die Oppositionsparteien haben für das kommende Wochenende wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen die geschäftsführende Regierung aufgerufen.
Wenn es dazu kommen sollte, und einiges spricht dafür, müssen Sie im gesamten Innenstadtbereich Bangkoks mit erheblichen Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit  rechnen. In folgenden Bezirken ist verstärkt mit Behinderungen zu rechnen:
Democracy Monument, Victory Monument, Lumpini Park, Rama IV Road, Ratchaprasong und Sukhumvit Road.

Meiden Sie, wenn Sie können, diese Bereiche und halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.

Wie immer finden Sie auf unserer Homepage www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/Startseite.html
die aktuellen Hinweise zur Sicherheitslage.

Noch eine erfreuliche Mitteilung: Seit meinem ersten Brief an Sie haben sich viele von Ihnen in unserer Krisenvorsorgeliste ELEFAND http://service.diplo.de/registrierungav registriert.
Die Zahl ist von 3200 auf heute 4786 eingetragene Personen gestiegen. 
Aber, wir alle wissen, dass sich eine noch viel größere Anzahl Deutscher im Lande aufhält. Bitte helfen auch Sie mit, dass sich möglichst   viele unserer  Landsleute in diese  Liste eintragen.

Ich wünsche Ihnen trotz allem ein gesegnetes Weihnachtsfest, wo immer Sie sich in Thailand aufhalten mögen.

Herzlichst
Ihr Rolf Schulze, Botschafter





Ich teile das, damit auch die nicht eingetragenen deutschen was mitbekommen. Über ELEFAND habe ich schon einmal ausführlich berichtet: 

Bleun Engineering: Looking for Russian translators

Bleun Engineering: Looking for Russian translators: Engineering For our technical documents we are looking for a freelance Russian translator that revise our documents at irr...

Thai-Handy: "Roaming-Dienste" stoppen



Der "Wochenblitz" schreibt in seiner neusten Ausgabe:

Handy-Nutzer können mit *106# Roaming-Dienste stoppen


Bangkok - Thailands Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat eine spezielle Rufnummer gestartet, damit Handy-Nutzer sich vor ungewollten Roaming-Daten während ihres Aufenthaltes im Ausland schützen können.
Generalsekretär Takorn Tantasit von der Nationalen Rundfunk und Telekommunikation Kommission (NBTC) teilte am Donnerstag mit, dass Verbraucher vor ihrer Reise ins Ausland nun die Nummer *106# wählen können um den mobilen Datendienst auszuschalten. Der Dienst ist seit Montag erhältlich.
Handy-Nutzer, die diesen Service in Anspruch nehmen, erhalten von ihrem Mobilfunkbetreiber eine kurze Mitteilung, dass der Datenfluss abgeschaltet wurde und bekommen eine Kennzahl, um den Dienst wieder reaktivieren zu können, wenn sie aus dem Ausland zurückgekehrt sind. (weiter lesen)


Dienstag, 17. Dezember 2013

Samstag, 14. Dezember 2013

Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Deutsche Dokumente wurden über...

Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Deutsche Dokumente wurden über...: Wie zu erfahren war, wurden die deutschsprachigen Dokumente aktualisiert und neu gestaltet. Damit ist die zweite Version der Unterlagen zu...


Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Grafikdesigner gesucht

Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Grafikdesigner gesucht:     Wir suchen so bald wie möglich einen freiberuflichen Grafikdesigner, der uns eine Figur nach unseren Vorstellungen schafft.   ...


Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Diseñador Gráfico quería

Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Diseñador Gráfico quería: Buscamos a la mayor brevedad posible, un diseñador gráfico freelance que nos crea una figura de acuerdo a nuestras expectativas. Si es...


Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Graphic Designer wanted

Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Graphic Designer wanted: We are looking for as soon as possible, a freelance graphic designer who creates us a figure according to our expectations. If you are...

Freitag, 6. Dezember 2013

Bei "Avaaz" unterzeichnen, den: Schweinereien bahnen sich an

Übernommen von Avaaz:

Bevor bei Monsanto die Korken knallen

Monsanto ist kurz davor, seinen größten Coup aller Zeiten zu feiern, doch wir haben noch bis zum Wochenende Zeit, dazwischenzufunken.

Die Transpazifische Partnerschaft ist ein Geheimabkommen zwischen zwölf Staaten, das Unternehmen beispiellose Macht verleihen würde. Vor globalen Gerichtshöfen könnten sie unsere Regierungen wegen Gesetzen verklagen, die Bürgern den Vorrang vor Unternehmen geben! Von der Kennzeichnung von Gen-Lebensmitteln bis zur Internetfreiheit ‒ alles könnte davon betroffen sein. Wikileaks hat die Geschichte aufgedeckt und nun bildet sich Widerstand. Doch in 48 Stunden wollen die Unternehmen den Deal bereits besiegeln.

Es ist wahnsinnig, doch wir können es stoppen ‒ 3 Länder sind noch zögerlich und wenn sie jetzt einen Rückzieher machen, könnte der Deal ins Wasser fallen. Fordern wir Entscheidungsträger in Chile, Neuseeland und Australien mit einem globalen Aufschrei zur Standfestigkeit auf. Verhindern wir, dass Unternehmen soviel Macht ergattern, bevor Monsanto die Korken knallen lässt. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion.


Unterzeichnet hier:

Sonntag, 30. Juni 2013

Bulgarien: Ein EU-Staat wie er für Politiker nicht sein darf


Kein Wort vom "Fast drei Prozent"-Partei-Politiker Westerwelle, zu dem was da in Bulgarien passiert. Stattdessen langatmige Kritik an der Türkei (die durchaus richtig sein mag). Bulgarien wurde ja auch so schnell in die EU assimiliert, das es schon atemberaubend war. Da stehen sie nun da, die EU-Vollmitglieder (Bulgarien, Rumänien usw.), im eigenen Reifungsprozeß begriffen, aber noch lange nicht  auf einer Ebene, mit Staaten die die EU eigentlich benötigen würde, um dieses Wirtschaftssystem (etwas anderes ist es eben nicht) zu stützen. Morgen habe wir ja noch die Kroaten dabei. Wir werden sehen, was sich dort entwickelt.

Mich hat zumindest noch niemand gefragt, ob dies die EU ist, wie ich sie mir vorstelle. Dabei geht es nicht um Staaten, sondern es geht um die Menschen, die eigentlich die EU gestalten müßten. So, wie bisher, sind es die "Märkte" (ihr wisst schon DIE Märkte?), die die EU gestalten und wir bekommen dies dann alles übergestülpt...

Und Bulgarien? "Was nicht sein kann, darf nicht sein.", also werfen wir mal das große Schweigen darüber.







Und ein Interessanter Kommentar (von Facebook übernommen):

Ich war jetzt mehrere Tage bei den Protesten dabei, den Demonstranten geht es nicht um geringere Strompreie, sondern um den Erhalt der Demokratie. Hier findest Du vom Unternehmer, zum Hochschulprofessor die gesamt intellektuelle Elite des Landes. Was ist der Unterschied? Es hat sich eine außerparlamentarische Opposition formiert, die nicht länger akzeptiert, dass Bulgarien von einer Mafia, die egal welcher Richtung angehört, regiert wird.
Deshalb sind die Proteste unbeachtet, da jeden Abend 10.000 bis 15.000 Leute auf die Straßen gehen, am Samstag waren es sogar 60.000 Leute, und das jetzt über 14 Tage lang, total friedlich, wie bei einem täglichen Familienfest demonstriert wird.

Ich bin frustriert, dass sich keiner die Zeit nimmt auf die EU zuschauen sondern man lieber auf Die außerhalb blickt, wie Brasilien oder die Türkei. Man schaut lieber auf Sinti und Roma, die schon in Bulgarien nur von Transferleistungen gelebt haben, als auf tausende von bulgarischen Ärzten die mittlerweile im deutschen Gesundheitssystem arbeiten oder IT Professionals, die unsere Wirtschaft fördern.


Donnerstag, 9. Mai 2013

CSU-Söder und die “Laberklübchen”


Grade schaue ich die “Maischberger” (in der “Toten Welle” [Deutsche Welle] natürlich zeitversetzt). Mal wieder hockt sich der CSU-Söder den Hintern breit. Der Hit jedoch: er labert auf einige Fragen von der Maischberger los, natürlich geht er nicht auf deren Fragen ein. Er labert irgendwas.

Der Hammer: Die Maischberger unterbricht ihn und bittet ihn, ihre Frage zu beantworten. Daraufhin Söder, “jetzt unterbrechen Sie mich nicht, ich will das mal ausführen” (aus dem Gedächtnis wiedergegeben). Wir bezahlt diesen Mist eigentlich, damit diese Söders und Co. ihren Schwachsinn daher labern können. Warum geht eine Maischberger nicht hin und erinnert dieses arrogante Pflanze daran, wer hier die Moderatorin ist? Warum sagt sie ihm nicht einfach, daß dies sein letzter Besuch bei ihr ist, da er eh ihre Fragen nicht beantwortet?

Da kann ich nur mit Volker Pispers antworten:



Das Thema (“Deutschland gerecht – Mehr Steuern für Reiche”) eben “Gerechtigkeitsdebatte” – Die Steuerpläne der “Grünen”, war interessant, leider waren es die Diskutanten nicht.


Bild: Wikipedia

Weiter lesen:
http://walter-kohl.blogspot.com/2013/03/swr-gelabere-leben.html
http://walter-kohl.blogspot.com/2013/01/deutsche-welle-weiber-fernsehen-und.html
http://walter-kohl.blogspot.com/2013/01/dieter-dehm-zur-medienpolitik-in.html


Montag, 6. Mai 2013

Open Data? Endlich Transparenz in der Bürokratie?

by walter.kohl 6. Mai 2013 04:56

Beitrag im Deutschlandfunk

Gläserne Verwaltung oder vorgetäuschte Transparenz?

Die Diskussion um die Offenlegung von Daten im Netz

Von Katja Ridderbusch und Falk Steiner
Für nahezu alle Behördenvorgänge werden Daten erfasst. Schreckten schier endlose Aufzählungen die Allgemeinheit bisher eher ab, lösen sie plötzlich ein neues Interesse aus. Die Open-Data-Bewegung will elektronische Aktenberge im Netz durchforsten - und so neue Zusammenhänge zutage fördern. (weiter)



Island: Scheiterte die Verfassungsreform an der EU?


Islands Demokratie-Experiment ist gescheitert, wie Julia Solinski auf Politik-Digital.de schreibt. Die Crowdsourcing-Verfassung wird mit dem Regierungswechsel auf Island begraben.

Island: Die Crowdsourcing-Verfassung ist gescheitert




Mit den Parlamentswahlen am 27. April hat sich der Wind in Island gedreht. Mit dem Regierungswechsel endet auch eines der größten Demokratie-Experimente Europas: Alle Isländer waren aufgefordert, sich mithilfe des Internets an der Gestaltung einer neuen Verfassung zu beteiligen. Wie konnte dieses Projekt trotz zweijähriger Laufzeit und der aktiven Beteiligung von Hunderten Isländern dennoch derartig scheitern? (weiter lesen)

Es ist traurig aber wahr: Demokratie wächst und fällt mit den Menschen und an den Einflüßen auf sie. So lange nicht Demokratie gelernt und gelehrt wird, sondern Kapitalismus, wird man sich damit abfinden müßen, daß die Menschen in der Angst vor Veränderungen leben.

So lange ein Hugo Chávez* (Venezuela) als Bedrohung betrachtet wird, weil er die Bodenschätze seine Landes auch dem Volke zu Gute kommen lassen wollte; so lange es keinen Aufschrei gibt, daß ein gewählter Präsident, mit der Unterstützung der USA, weggeputscht und ermordet wird (Salvador Allende*, Chile); so lange andere Systeme als Feinde betrachtet werden (Kuba*), so lange werden wir damit leben müßen, daß Veränderungen kaum durchsetzbar sind.

* Ich verweise auf die Wikipedia-Artikel obwohl sie teilweise tendenziös, ungenau und dogmatisch geprägt sind, nur wer die Geschichte nicht kennt, kann sich hier weiter informieren.

Mehr Informationen:


Dieser Beitrag auf den ich verweise stammt von Julia Solinski und ist erschienen auf Politik-Digital.de und steht unter unter der Creative Commons Lizenz “Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen” (CC BY-SA 3.0). Mein Kommentar untersteht konformen Bedingungen.

Teaserimage by Ævar Arnfjörð Bjarmason, Zscout370 and others (Public Domain)

Image by Andreas Tille (CC BY-SA 2.0)




Dienstag, 23. April 2013

Die Schweiz sagt: NEIN zum Überwachungsstaat!





Ja, die Schweiz rennt der EU hinterher! Seht es Euch an und unsere Freunde aus der Schweiz brauche viele, die sie unterstützen!


Die schweizer Piraten schreiben:
Das neue Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) erlaubt die Installation von Bundestrojanern auf unseren Computern und Mobiltelefonen, die Speicherung auf Vorrat ALL unserer Verbindungsdaten während 12 Monaten (E-Mail, Handy, IP-Adressen, usw.) sowie eine intrusive Überwachung der Mobiltelefonie!

Hier der Link:
http://buepf.ch/index.de.html

Auch mein Unternehmen will das nicht, daher wird der Beitrag auch hier veröffentlich:
TahiFarang.net





Samstag, 20. April 2013

“CODE FOR GERMANY” – EIN POLITISCHES PROGRAMM

Nennt Christoph Kappes einen Beitrag, den ich nicht nur für diskutabel sondern schon für elementar halte. In vielem muß man ihm recht geben, vor allem in der Einschätzung, daß wir, die wir das “World Wide Web” (www) machen (gestalten, umsetzen), uns viel zu wenig einsetzen wenn es um politische Gestaltungsspielräume geht, wenn es darum geht Visionen zu entwickeln.
Ich nehme daher die Verlinkung zu seinem Beitrag auf, in der Hoffnung und Erwartung, daß viele Kolleginnen und Kollegen sich an dem Projekt (der Idee) beteiligen. Hier ein kurzer Auszug:


Nach drei Jahren Netzpolitik lautet mein Fazit: Netzpolitik ist meistens nur von geringer Bedeutung für die Bevölkerung, denn vieles bleibt im Hypothetischen und betrifft ganz konkret nur wenige Menschen, beispielsweise das Leistungsschutzrecht, Pflichten aus den Jugendmedienschutz-Staatsverträgen oder die Oligopolbildung im Netz. Pointiert gesagt: Netzpolitik mag wichtig sein, aber sie ist ein Nischenthema, vor allem für Medien- und Computerfuzzies (mich eingeschlossen). Und Netzpolitik ist – das empfinde ich als unangenehm – fast immer in einer reagierenden und nicht in einer gestaltenden Position: Entweder diskutiert man Risiken und Missbrauch von Netzinfrastruktur (von Jugendschutz bis Cybermobbing und –war) oder man befindet sich in einem Kampf an einer dauerhaften Frontlinie zwischen jenen, die vorgeblich aus Sicherheitsgründen in Freiheitsrechte eingreifen, und jenen, die dies verhindern wollen.
Nun ist es der historische Regelfall, dass Freiheit immer wieder erkämpft werden muss. Und man muss Risiken neuer Technologien diskutieren, alles andere wäre töricht, denn nur so lassen sich soziale und rechtliche Normen einerseits, andererseits aber auch bessere technische Lösungen finden (hier greifen soziale und technische Prozesse ineinander).


Hier geht es weiter:


Merkel rechnet Deutsche reich, zu recht?


Im Blog:


hat Michael Barthel am 19.04.2013 geschrieben:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die EZB-Studie zur Vermögensverteilung in Europa für nicht aussagekräftig und begründet, weshalb die Deutschen reicher sind als angegeben.

Was steckt dahinter und stimmen Merkels Aussagen wirklich?

Ich denke der Beitrag ist lesenswert. Ihr könnt ihn hier finden.

Freitag, 19. April 2013

Frankfurter Erklärung: Contra Quote


Frankfurter Erklärung

Erklärung zur Gleichstellungspolitik

Gleichstellungspolitik sollte beendet werden


Die Gleichstellungspolitik ist rechtlich und moralisch unhaltbar. Eine Rechtfertigung für die Gleichstellungspolitik gibt es nicht. Eine Alternative zur Gleichstellungspolitik wäre eine konsequente Politik der Qualifikation. Arbeitsstellen sollten nach individuellen Qualifikationen der Bewerber und nicht nach deren Gruppenzugehörigkeit vergeben werden. Das würde die gerechteste Praxis der Stellenvergabe gewährleisten und mit dem Grundgesetz kompatibel sein. Eine Arbeitsstelle sollte diejenige Person erhalten, die dafür am besten qualifiziert ist, und zwar unabhängig von ihrer Gruppenzugehörigkeit:

Qualifikation statt Quote!

Bitte weiter lesen und unterzeichnen!

Montag, 15. April 2013

Gegen die Monopolisierung von Saatgut

AVAAZ.org: The World in Action

Es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die profitgierigen Biotech-Firmen wollen die alleinige Kontrolle über das Saatgut haben -- die Quelle unserer Nahrung. Alltägliche Obst- und Gemüsesorten, wie Gurken, Broccoli und Melonen, wollen sie patentieren und Züchter quasi dazu zwingen, sie für das Saatgut zu bezahlen oder eine Anklage zu riskieren, wenn sie es nicht tun.


Noch können wir sie davon abhalten, Mutter Erde aufzukaufen. Firmen wie Monsanto haben Lücken im EU-Recht gefunden, um Exklusivrechte an konventionellem Saatgut zu erhalten. Wir müssen diese Lücken also schließen, bevor ein gefährlicher, globaler Präzedenzfall geschaffen wird. Dafür müssen entscheidende Länder wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande -- wo der Widerstand bereits wächst -- eine Abstimmung fordern, um Monsantos Pläne zu stoppen. Die Avaaz-Gemeinschaft hat Regierungen schon oft zum Umdenken gebracht und wir können es noch einmal schaffen.



Viele Landwirte und Politiker sind bereits dagegen -- jetzt brauchen wir nur noch Bürgerstimmen, um diese Länder dazu zu drängen, Monsanto von unseren Lebensmitteln fernzuhalten. Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Kampagne, um unsere Lebensmittel zu verteidigen: 

 
Jetzt Unterzeichnen



Wenn ein Patent erst einmal in einem Land existiert, werden andere Länder durch Handelsabkommen und Verhandlungen oft dazu gedrängt, es ebenfalls anzuerkennen. Deswegen verändern die gesamte Funktionsweise unserer Nahrungskette: Jahrtausendelang konnten Landwirte ihr Saatgut frei auswählen, ohne dabei eine Klage wegen Verletzung des geistigen Eigentumsrechts zu befürchten. Doch jetzt erhalten Biotech-Firmen Patente auf Saatgut und fordern dann exorbitante Gebühren von Landwirten. Und Landwirte können patentiertes Saatgut nicht einmal aufbewahren, um es in der nächsten Saison wieder auszusähen -- Monsanto hat hunderte von ihnen verklagt, weil sie traditionsgemäß Saatgut aufbewahren und Pflanzen züchten.Laut Monsanto & Co. fördern Patente Innovation -- doch in Wirklichkeit schaffen sie ein Lebensmittelmonopol für Unternehmen.



Doch glücklicherweise steht das Europäische Patentamt unter der Kontrolle von 38 Mitgliedstaaten, die gefährliche Patente auf Lebensmittel aus konventioneller Züchtung mit einer Abstimmung beenden können. Selbst das Europaparlament hat in einer Stellungnahme gegen solche zerstörerischen Patente Einwand erhoben. Ein massiver Aufschrei aus der Bevölkerung könnte sie jetzt dazu bringen, die Patentierung unserer alltäglichen Lebensmittel ein für alle Mal zu verbieten.



Die Lage ist jetzt schon katastrophal -- Monsanto allein besitzt 36% aller Tomatensorten, 32% der Paprikasorten und 49% der Blumenkohlsorten, die in der EU eingetragen sind. Durch eine einfache regulatorische Änderung, könnten wir unsere Lebensmittel, unsere Landwirte und unsere Erde vor Firmenkontrolle beschützen -- wir können es möglich machen:



Die Avaaz-Gemeinschaft hat sich nie davor gescheut, sich gegen Übergriffe von Unternehmen auf unsere Institutionen zu wehren, die Mafia von Rupert Murdoch zu verdrängen und sich dafür einzusetzen, dass Telekommunikationsunternehmen ihre Hände von unserem Internet lassen. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Lebensmittelversorgung gegen diese Firmenübernahme zu verteidigen.


Mit Hoffnung und Entschlossenheit,
Jeremy, Michelle, Oli, Dalia, Pascal, Ricken, Diego und das ganze Avaaz-Team



QUELLEN:
Konventionell gezüchtete Pflanzen oder Tiere sollten von Patentierung ausgeschlossen werden, sagen Europaabgeordnete (Europaparlament) (Englisch)
http://www.europarl.europa.eu/news/de/pressroom/content/20120509IPR44733/html/Conventionally-bred-plants-or-animals-should-be-exempt-from-patents-say-MEPs

Präsident des Europäischen Patentamts gibt grünes Licht für Patente auf Pflanzen und Tiere (No Patents on Seeds) (Deutsch)
http://www.no-patents-on-seeds.org/de/node/232/green-light-for-patents-on-plants-and-animals

Monsanto: All euer Saatgut gehört uns (Mother Jones) (Englisch)
http://www.motherjones.com/blue-marble/2013/02/scotus-hears-monsanto-soybean-case

Saatgut und Patente aufs Leben (World Agriculture Report) (Englisch)
http://www.globalagriculture.org/index.php?id=2156

Strukturen und Entwicklungen des Schweizer und internationalen Markets für Saatgut am Beispiel ausgewählter Gemüsesorten (Erklärung von Bern, Swissaid und andere) (Deutsch)
http://www.evb.ch/cm_data/Saatgutmarkt_Juni_2012.pdf

Immer mehr Patente auf konventionelle Züchtung (Deutscher Naturschutzring)(Deutsch)
http://www.eu-koordination.de/umweltnews/news/landwirtschaft-gentechnik/1403-immer-mehr-patente-auf-konventionelle-zuechtung-

Gegen ein Patent auf Leben (Euractiv)(Deutsch)
http://www.euractiv.de/binnenmarkt-und-wettbewerb/artikel/kein-patent-auf-leben-007330

Samstag, 13. April 2013

สงกรานต์/Songkran/Сонгкран





สงกรานต์มีความสุข
Herzlichen Songkran
Happy Songkran









Счастливый Сонгкран
Songkran feliz
 
 





 
 
and happy សង្រ្កាន្ត, ປີໃໝ່ to all other courtries.
 



 
Read more about Songkran: Deutsch, English, ไทย, Русский

See also: ThaiFarang



Mittwoch, 10. April 2013

Europäische Bürgerinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen





In einem Beitrag von Stefan Münz habe ich von dieser Initiative gehört und finde, daß dies endlich einmal einen Ansatz bietet, ein Europa für seine Bürger zu machen.

Weitere Beiträge:


Warnung vor BKA-Trojaner


-Blogs | “Avira”-Team warnt vor dem “BKA”-Trojaner  »
Der BKA-Trojaner wird über sogenannte Drive-by-Downloads verbreitet (dies sind in der Regel nicht angeforderte Downloads, welche unbemerkt im Hintergrund ablaufen). Sobald das Programm installiert wurde, ist der Rechner des Opfers komplett gesperrt, und es erscheint ein Bildschirm, ...