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Sonntag, 28. Juni 2015

Thailand: Diskussion über Menschenrechte erneut untersagt


Ich veröffentliche nie Artikel in ganzer Länge oder verwende Bilder auf denen Copyrights liegen ohne daß ich hierfür ausdrücklich befugt bin. Ich achte das geistige Eigentum!

Warum ich hier eine Ausnahme mache ist ein dubioses Verhalten von "Facebook", sobald ich den Link auf die Seite von "Der Farang" poste, erhalte ich die Antwort:



Mir erscheint der Artikel jedoch so wichtig, daß ich ihn hier in voller Länge poste. Selbstverständlich werde ich die Redaktion im gleichen Atemzug bitten mir dies zu gestatten.

Die Verlinkungen auf "Google+" und "Twitter" verliefen übrigens ohne Probleme.




----- Beginn des Artikels

Diskussion über Menschenrechte erneut untersagt       




BANGKOK: Zum dritten Mal in wenigen Wochen hat die Militärregierung eine Diskussion über ein Menschenrechtsthema im Club der Auslandspresse untersagt.


Trotz meiner eindringlichen Bitte, hat es mir der Verlag untersagt den ganzen Beitrag wiederzugeben. Hier die eMail:


Es tut mir aufrichtig leid, doch kann ich Ihnen diese Erlaubnis aus rechtlichen Gründen nicht erteilen.
 

Ich bitte Sie den Artikel und das Bild auf Ihrem Blog zu entfernen.

Sie können jedoch den Titel und den ersten Absatz des Textes unverändert auf Ihrer Webseite einfügen und dann das Weiterlesen auf unserer Webseite empfehlen.



----- Ende des Artikels

Montag, 15. September 2014

Die unsägliche Klimakatastrophe


Noch vor wenigen Wochen habe ich eine Veröffentlichung in “Facebook” kommentiert, in der anzweifelt wurde, daß die Menschen tatsächlich an der Klimakatastrophe schuld seien. Ich schrieb: “Die Erde ist eine Scheibe, eine Scheibe, eine Scheibe und die Menschen nicht an der Klimakatastrophe schuld…”

Hat die Uhr schon Verspätung


Sündenteure Konferenzen mit absurder Klimabilanz werden ohne Ergebnis abgehalten, gemeinsame Beschlüsse aus bekannter Richtung blockiert. In den Medien findet Umweltpolitik nicht mehr statt. Die Bürger sind das Thema leid: “Man kann doch eh nichts ändern, wenn nicht alle mitmachen.”

Jetzt erreicht mich fast schon ein Hilferuf von “Avaaz”:
Liebe Freundinnen und Freunde,


ich kann ganz ehrlich sagen, dass dies die wichtigste Petition ist, die wir je gestartet haben.


Entschuldigen Sie die Wortwahl, aber ein Top-Wissenschaftler hat gerade gewarnt, dass wir alle “in der Sch*** sitzen” wenn die Erderwärmung riesige Mengen an Methangas aus der arktischen Tundra freisetzt. Die UNO weiß, dass dies eine von vielen Klimakatastrophen ist, die uns drohen, und hat angesichts dieser globalen Notlage Politiker aus aller Welt zu einem Sondergipfel nach New York eingeladen.


Hunderttausende von uns werden kurz vor dem Treffen gemeinsam und weltweit auf die Straße gehen. Sorgen wir dafür, dass wir an diesem Tag mit der größten Avaaz-Petition aller Zeiten die einzig mögliche Lösung fordern: den weltweiten Umstieg auf 100% saubere Energieträger. Klicken Sie, um die Petition unten mit nur einem Klick zu unterzeichnen und verbreiten Sie dann die Aktion:

https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960

Hier ist die Petition:

An nationale, lokale und internationale Entscheidungsträger:
Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel außer Kontrolle geraten könnte und so alles, was uns am Herzen liegt, gefährdet. Bitte halten Sie den globalen Temperaturanstieg unter dem gefährlichen Grenzwert von 2°C, indem Sie den CO2-Ausstoß allmählich auf Null reduzieren. Hierzu müssen Sie dringend realistische globale, nationale und örtliche Vereinbarungen treffen, mit denen unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft bis 2050 auf 100% erneuerbare Energien umgestellt wird. Gestalten Sie diesen Umstieg fair und unterstützen Sie die anfälligsten Bevölkerungsgruppen. Unsere Welt ist es wert, erhalten zu werden, und jetzt ist der Augenblick zu handeln. Doch um alles zu verändern, sind wir alle gefragt. Machen Sie mit!

Unterzeichnen Sie die Petition hier mit nur einem Klick:
https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960


Sei es die “arktische Methanbombe”, die rasante Versauerung unserer Ozeane oder apokalyptische Fluten: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für die Menschheit und wir brauchen die größte Petition aller Zeiten um dagegenzuhalten. Wenn wir eine riesige Petition auf die Beine stellen, wird die Unterschriftenzahl allen Entscheidungsträgern auf dem Gipfeltreffen vorgelesen, in Hunderten von Presseartikeln veröffentlicht und bei unseren weltweiten Demos überreicht.

100% saubere Energie ist ein realistisches Ziel. 20% des weltweiten Stroms stammen bereits aus sauberen Quellen und Solarenergie ist in vielen Ländern inzwischen billiger als Kohlekraft! Wir müssen unsere Politiker nur davon überzeugen, die Sache endlich in Fahrt zu bringen.
Wir sind dabei, am 21. September die größte Klima-Mobilisierung aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Hunderte von Events werden bereits organisiert und Hunderttausende haben sich dafür angemeldet. Doch auf den Events soll unsere Petition an Entscheidungsträger überreicht werden - sorgen wir dafür, dass es die größte öffentliche Handlungsaufforderung aller Zeiten wird. Machen Sie jetzt mit und verbreiten Sie die Aktion - unterzeichnen Sie hier mit nur einem Klick:
https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960


Wir sind alle unterschiedlich und wunderbar vielfältig. Doch egal wo und wer wir sind, der Klimawandel bedroht alles, was uns am Herzen liegt, und verbindet uns so in einem gemeinsamen Anliegen. Tun wir uns jetzt zusammen.

Voller Hoffnung,
Ricken, Danny, Lisa, Judy, Alex, Iain und der Rest des Avaaz-Teams


PS - Jede Unterschrift zählt! Fügen Sie Ihre hier hinzu: https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960

WEITERE INFORMATIONEN:
Klimawissenschaftler benutzt Kraftausdruck (Salon) (Englisch)
http://www.salon.com/2014/08/06/climate_scientist_drops_the_f_bomb_after_startling_arctic_discovery/

EU wird Klimaziele für 2020 übertreffen, ist über 2030-Ziele gespalten (Reuters) (Englisch)
http://uk.reuters.com/article/2014/05/14/eu-carbon-idUKL6N0O06BG20140514

Der einflussreichste Bericht zum Klimawandel ist den meisten unbekannt (Inside Climate News) (Englisch)
http://insideclimatenews.org/news/20140213/climate-change-science-carbon-budget-nature-global-warming-2-degrees-bill-mckibben-fossil-fuels-keystone-xl-oil?page=show

Fluten, Stürme, sengende Hitze im Jahr 2050: Wetteransager stellen sich Klimawandel vor (Reuters) (Englisch)
http://www.reuters.com/article/2014/09/01/us-climatechange-idUSKBN0GW2OT20140901

Beck: “Solarkraft billiger als Kohlestrom” (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/beck-solarkraft-billiger-als-kohlestrom/a-16924471

Klimatologe warnt vor Freilassung arktischer Treibhausgase (Motherboard)
http://motherboard.vice.com/de/read/klimatologe-warnt-vor-freisetzung-arktischer-treibhausgase-we-re-fucked

Ban Ki-Moons Beitrag im Vorfeld zum Klimagipfel der Vereinten Nationen (Huffington Post)
http://www.huffingtonpost.de/2014/09/02/klimagipfel-vereinte-nationen-ban-ki-moon_n_5751240.html

Hoher Preis: Klimawandel in der Arktis (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/hoher-preis-klimawandel-in-der-arktis/a-16974677




Freitag, 20. Dezember 2013

Die deutsche Botschaft (Bangkok) teilt mit:


Botschafter Rolf Schulze


Liebe Landsleute,

Eigentlich wollte ich Ihnen heute ein frohes, aber vor allen Dingen ruhiges, Weihnachtsfest wünschen.

Die aktuellen Ereignisse veranlassen mich jedoch, Sie zu bitten, die Vorsichtsmaßnahmen, die ich Ihnen bereits in meinen letzten Schreiben nahe gelegt  habe, auch in den nächsten Tagen zu beachten.

Die Oppositionsparteien haben für das kommende Wochenende wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen die geschäftsführende Regierung aufgerufen.
Wenn es dazu kommen sollte, und einiges spricht dafür, müssen Sie im gesamten Innenstadtbereich Bangkoks mit erheblichen Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit  rechnen. In folgenden Bezirken ist verstärkt mit Behinderungen zu rechnen:
Democracy Monument, Victory Monument, Lumpini Park, Rama IV Road, Ratchaprasong und Sukhumvit Road.

Meiden Sie, wenn Sie können, diese Bereiche und halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.

Wie immer finden Sie auf unserer Homepage www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/Startseite.html
die aktuellen Hinweise zur Sicherheitslage.

Noch eine erfreuliche Mitteilung: Seit meinem ersten Brief an Sie haben sich viele von Ihnen in unserer Krisenvorsorgeliste ELEFAND http://service.diplo.de/registrierungav registriert.
Die Zahl ist von 3200 auf heute 4786 eingetragene Personen gestiegen. 
Aber, wir alle wissen, dass sich eine noch viel größere Anzahl Deutscher im Lande aufhält. Bitte helfen auch Sie mit, dass sich möglichst   viele unserer  Landsleute in diese  Liste eintragen.

Ich wünsche Ihnen trotz allem ein gesegnetes Weihnachtsfest, wo immer Sie sich in Thailand aufhalten mögen.

Herzlichst
Ihr Rolf Schulze, Botschafter





Ich teile das, damit auch die nicht eingetragenen deutschen was mitbekommen. Über ELEFAND habe ich schon einmal ausführlich berichtet: 

Samstag, 14. Juli 2012

Zugfahren in Thailand


Ein tolles Erlebnis

von Michael Schaller

Thailand kann man am sichersten mit dem Zug bereisen und die entsprechenden Zugtickets lassen sich günstig online buchen. Reiseratgeber empfehlen immer mehr Bahn und Bus zu nutzen, denn für Besucher die den Aspekt der Individualität im Urlaub beibehalten möchten, ist die Weiterreise über den Landweg genau das Richtige. Außerdem kommt noch hinzu, dass man einen wesentlichen Aspekt zur Nachhaltigkeit beisteuert. Flugzeuge belasten unter touristischer Sicht immer noch am meisten die Umwelt. Auf Inlandsflüge zu verzichten und schonerde Transportmittel zu nutzen, hilft zudem auch den Einheimischen, mit denen man so auch viel besser in den Kontakt kommt und einen tieferen Einblick in deren Alltagsleben erhält.

 

Schöne Aussichten

Wir ergänzen den Artikel mit den erwähnenswerten Ideen von Michael Schaller mit eigenen Eindrücken einer Zugfahrt von Aranyaparathet nach Bangkok.

Die Fahrt geht am Nachmittag los, so kann man den Vormittag noch Nutzen, um entspannt zu Frühstücken und einige Erledigungen zu machen. Unschlagbar günstig ist der Preis von vor drei Monaten: 40 THB (ca. 1 Euro). Die Züge und das Streckennetz sind kein "Hightech", um so entspannter geht es zu. Nehmen sie Zeit mit, der Zug (รถไฟ, sprich: "rod fai") bummelt, um so schöner sind die Aussichten, die sie genießen können. Die Fahrt dauert etwa sechs Stunden und natürlich ist es schade, daß keine Querverbindung nach Pattaya besteht. So mußte der Autor zum Schluß von Bangkok nach Pattaya mit dem Bus fahren. Es fährt auch ein Zug nach Pattaya, aber leider nur einmal am Tag und nicht zur der Zeit, als ich in Bangkok ankam.
 Wie bereits erwähnt: Die Züge und die Trassen sind recht alt, der Flair ist aber unvergleichlich. Zuckelnd bewegen sie sich durch die wunderschöne Landschaft des Landes, die Passagiere sind angenehm und es fällt einem der Slogan: "Land des Lächelns" ein. Angenehm sind die geöffneten Fenster und Türen, die in der tropischen Schwüle, zusammen mit den Ventilatoren an der Decke, ein angenehmes Lüftchen verbreiten. Fahrende Händler bieten Essen und Trinken an, ständig steigen welche von ihnen in den Zug ein und die, deren Vorrat zur Neige geht, wieder aus.

Die Großmutter mit ihrem Enkel, die sich mir gegenüber setzte, bedienen sich nicht bei den Händlern, sondern hat das elementare Gut eines jeden Thais mit sich gebracht: Essen. Selbsverständlich werde ich eingeladen an dem Mahl teilzunehmen und ganz selbstverständlich erkennt der kleine Enkel in mir einen Spielpartner, den es gillt in Anspruch zu nehmen. Es ist wahrlich kurzweilig, bei solchen "Nachbarn".

Das kommt auch zum Ausdruck, als ich mich zwischen die Waggons begebe, um mich der Raucherei hinzugeben (das ist im Zug verboter, Raucherabteile gibt es nicht). Eine ganze Anzahl junger Soldaten haben sich hier schon versammelt und drängen sich an die geöffneten Türen, um den Rauch möglichst nicht in den Zug gelangen zu lassen. Freundlich nehmen sie mich in ihrer Mitte auf und lassen mich an ihren Späßen und Gesprächen teilhaben, soweit es meine geringen Thaikenntnisse zulassen.


Mich nerven sechs Stunden fliegen, aber eine Zugfahrt ist eben etwas anderes. Die Beinfreiheit, die Chance sich zu bewegen können, essen können, trinken können, zu rauchen. Alles unvergleichliche Vorteile dieser Art sich fort zu bewegen. Jedoch auch sechs Stunden gehen herum und die mächtigen Bauten der Hauptstadt machen einem klar, das die 12 Millionen Metropole Bangkok (wörtlich übersetzt: Dorf im Pflaumenhainthail. offiziell Krung Thep Mahanakhon [kruŋtʰêːp máhǎː-nákʰon], Thaiกรุงเทพมหานคร) das Ende der Fahrt bedeutet.
Meine nächste Zugfahrt ist schon in Planung: Im Schlafwagen nach Laos... Bis dahin: สวัสคีดรับ, sprich: sa wa dii krab - Auf Wiedersehen.




Weiter lesen:
Amphoe Aranyaprathet (in Thaiอำเภอ อรัญประเทศ) ist ein Landkreis (Amphoe – Verwaltungs-Distrikt) in der Ostregion von Zentral-Thailand an der Grenze zu Kambodscha. Sie gehört zur Provinz Sa Kaeo. Aranyaprathet ist auch eine thailändische Kleinstadt (Thesaban Mueang).
http://de.wikipedia.org/wiki/Amphoe_Aranyaprathet


© Copyrights für Bilder und Texte:
Michael Schaller (http://www.thailand-spezialisten.com/) Walter Kohl

Dienstag, 29. Mai 2012

MSN: Suu Kyi bei Wirtschaftsforum in Bangkok


Erstellt am: 28 Mai 2012
Von dpa, dpa-infocom

Suu Kyi bei Wirtschaftsforum in Bangkok

Birmas Präsident Thein Sein hat seine Teilnahme am Weltwirtschaftsforum Ostasien in Bangkok abgesagt - kurz nach der Einladung von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi. Für die 66-Jährige ist es die erste Auslandsreise seit 24 Jahren.


Ein Sprecher der Konferenz bestätigte am Montag die Absage von Thein Sein. Stattdessen steht auf dem aktualisierten Programm am Freitag eine Podiumsdiskussion mit Suu Kyi. Sie wollte nach Angaben ihres Sprechers am Dienstagabend nach Bangkok fliegen und von dort aus neben dem Wirtschaftsforum auch Lager birmanischer Flüchtlinge im Grenzgebiet besuchen.
Mitte Juni reist Suu Kyi unter anderem nach Genf, Oslo und London. Thein Sein werde nach dem Ende des Wirtschaftsforums nach Thailand reisen, sagte ein Sprecher des thailändischen Außenministeriums.
(weiter lesen...)

Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi, aufgenommen in Rangun. Foto: Nyein Chan Naing