Freitag, 20. Dezember 2013

Die unsägliche Monsanto!

Ich weiß nicht, ob man da lange überlegen muß:


Liebe Freundinnen und Freunde,


Sofía Gatica erlitt Morddrohungen und Prügel, nachdem sie an Protesten gegen eine riesige Monsanto-Fabrik teilnahm, die von fast 70% der Anwohner abgelehnt wird! Unsere weltweite Solidarität mit Sofía und den Menschen vor Ort könnte einen Mediensturm auslösen, der die argentinische Präsidentin zur Schließung der Fabrik zwingt und Monsantos giftige Landwirtschaft zurückdrängt:

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Monsanto weitet seine Macht über den Planeten aus — und zwar mit einer neuen Fabrik für Gen-Saat in Argentinien. Sofía Gatica und weitere Anwohner haben Kritik geäußert und sie hat Morddrohungen und Prügel erlitten. Es besteht akute Gefahr — stehen wir ihnen zur Seite, um die Fabrik zu stoppen.

Monsanto stellt gentechnisch verändertes Saatgut her. In Verbindung mit giftigen Pestiziden schafft dies verheerende Monokulturen, bei denen bis auf eine einzige Pflanzenart nichts mehr wächst. Diese verbreiten sich zunehmend auf der Erde und nun soll eine der weltgrößten Gensaat-Fabriken in Córdoba entstehen.

Sofía war über die Gesundheitsrisiken der Fabrik besorgt und hat an Protesten teilgenommen, die fast 70% der Anwohner befürworten. Wenn wir die Menschen in Malvinas in den nächsten 3 Tagen mit 1 Million Stimmen unterstützen, können wir dem Thema in den lokalen Medien mehr Gewicht verleihen, die Petition in eine Anzeigen-Kampagne eingliedern und die unbeliebte argentinische Präsidentin dazu drängen, den Fabrikbau und die Verbreitung von Monsantos giftiger Landwirtschaft zu stoppen:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/?bSwZTcb&v=32874

Sofía und andere Einwohner von Malvinas haben sich vor Bulldozer gelegt, um den Fabrikbau zu stoppen. Wenn wir ihren Protest verstärken, können wir ihnen zum Erfolg verhelfen. Präsidentin Kirchner steht derzeit in der Kritik und kann es sich nicht leisten, die Profite von Monsanto vor die Interessen ihrer eigenen Bürger zu stellen.

In der Riesenfabrik soll mit giftigen Chemikalien Saatgut hergestellt werden. Das klingt komisch, weil die Saat eigentlich von Pflanzen stammen soll, nicht wahr? Nicht in der Gruselwelt von Monsanto, wo Pflanzen mit Gentechnik steril gemacht werden und Bauern nur Lebensmittel anbauen können, wenn sie jedes Jahr neue Saat von Monsanto kaufen! In den USA werden 90% einiger Nutzpflanzen mit Monsantos Saat angebaut. Und mit der neuen Mega-Fabrik in Argentinien weitet der berüchtigte Konzern seine Macht über den Planeten aus.

Die Drohungen und die Prügel, die Sofía und ihre Mitprotestler erlitten haben, sind der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Lasst uns Monsantos Invasion Südamerikas stoppen und die Verwüstung aufhalten, die Monsantos Produkte in unseren Ökosystemen anrichten:

https://secure.avaaz.org/de/stop_monsanto_in_argentina_global_/?bSwZTcb&v=32874

Einige sagen, dass Gentechnik eine effizientere Landwirtschaft versprechen kann. Es mag in der Zukunft viele solcher Vorteile geben, doch diese werden oft von der Propaganda der Konzerne übertrieben (zum Beispiel der Satz, dass Gen-Saat “die Welt ernähre” weil sie weitaus ergieber sei als normale Saat — tatsächlich gibt es dafür kaum Beweise). Bei der Gentechnik werden Profitinteressen oft vor Bürger- und Umweltinteressen gestellt. Regierungen sollten die Vor- und Nachteile für die Bevölkerung beurteilen, doch Monsanto versteht es, demokratische Regierungen zu untergraben. In den USA wurde sogar ein Gesetz verabschiedet, das es Richtern verbietet, eine Zurücknahme von Monsantos Produkten anzuordnen, selbst wenn dies im Sinne der öffentlichen Sicherheit erfolgt!

Durch gentechnisch veränderte, industrielle Landwirtschaft wird unsere Erde einem radikalen Wandel ausgesetzt. Und unsere Regierungen stehen unter dem übermäßigen Einfluss des amerikanischen Megakonzerns, der dabei eine zentrale Rolle spielt – ein Konzern, der allmählich die Kontrolle über die globale Lebensmittelversorgung übernimmt. Sorgen wir jetzt dafür,  dass unsere Kinder und Enkelkinder nicht in einer Welt leben müssen, die von Monsanto ernährt wird.

Voller Hoffnung,

Ricken, Meredith, Laura, Nick, Alice, Luis, Marie, Nadia und das ganze Avaaz-Team

PS: Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Starten Sie jetzt Ihre eigene Kampagne, zu irgendeinem Thema. Ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?bgMYedb&v=23917

 WEITERE INFORMATIONEN

Gen-Saatgut in Südamerika (Deutschlandfunk)
http://www.deutschlandfunk.de/gen-saatgut-in-suedamerika.697.de.html?dram:article_id=241996

"Monsanto soll mich nicht schlagen" (Taz.de)
http://www.taz.de/!128181/

Argentinien protestiert gegen krankmachende Pestizide (DW)
http://www.dw.de/argentinien-protestiert-gegen-krankmachende-pestizide/a-17213797

Anti-Monsanto-Aktivistin in Argentinien angegriffen (RT) (Englisch)
http://rt.com/news/argentina-monsanto-protest-clashes-483/

Untersuchung zeigt: Geburtsfehler und Krebs in Argentinien mit Agrochemikalien verbunden (CTVNews) (Englisch)
http://www.ctvnews.ca/health/birth-defects-cancer-in-argentina-linked-to-agrochemicals-ap-investigation-1.1505096

Sofia Gatica (The Goldman Environmental Prize)
http://www.goldmanprize.org/recipient/sofia-gatica

Argentiniens schlechte Saat (Al Jazeera) (Englisch)
http://www.aljazeera.com/programmes/peopleandpower/2013/03/201331313434142322.html

Die deutsche Botschaft (Bangkok) teilt mit:


Botschafter Rolf Schulze


Liebe Landsleute,

Eigentlich wollte ich Ihnen heute ein frohes, aber vor allen Dingen ruhiges, Weihnachtsfest wünschen.

Die aktuellen Ereignisse veranlassen mich jedoch, Sie zu bitten, die Vorsichtsmaßnahmen, die ich Ihnen bereits in meinen letzten Schreiben nahe gelegt  habe, auch in den nächsten Tagen zu beachten.

Die Oppositionsparteien haben für das kommende Wochenende wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen die geschäftsführende Regierung aufgerufen.
Wenn es dazu kommen sollte, und einiges spricht dafür, müssen Sie im gesamten Innenstadtbereich Bangkoks mit erheblichen Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit  rechnen. In folgenden Bezirken ist verstärkt mit Behinderungen zu rechnen:
Democracy Monument, Victory Monument, Lumpini Park, Rama IV Road, Ratchaprasong und Sukhumvit Road.

Meiden Sie, wenn Sie können, diese Bereiche und halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.

Wie immer finden Sie auf unserer Homepage www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/Startseite.html
die aktuellen Hinweise zur Sicherheitslage.

Noch eine erfreuliche Mitteilung: Seit meinem ersten Brief an Sie haben sich viele von Ihnen in unserer Krisenvorsorgeliste ELEFAND http://service.diplo.de/registrierungav registriert.
Die Zahl ist von 3200 auf heute 4786 eingetragene Personen gestiegen. 
Aber, wir alle wissen, dass sich eine noch viel größere Anzahl Deutscher im Lande aufhält. Bitte helfen auch Sie mit, dass sich möglichst   viele unserer  Landsleute in diese  Liste eintragen.

Ich wünsche Ihnen trotz allem ein gesegnetes Weihnachtsfest, wo immer Sie sich in Thailand aufhalten mögen.

Herzlichst
Ihr Rolf Schulze, Botschafter





Ich teile das, damit auch die nicht eingetragenen deutschen was mitbekommen. Über ELEFAND habe ich schon einmal ausführlich berichtet: 

Bleun Engineering: Looking for Russian translators

Bleun Engineering: Looking for Russian translators: Engineering For our technical documents we are looking for a freelance Russian translator that revise our documents at irr...

Thai-Handy: "Roaming-Dienste" stoppen



Der "Wochenblitz" schreibt in seiner neusten Ausgabe:

Handy-Nutzer können mit *106# Roaming-Dienste stoppen


Bangkok - Thailands Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat eine spezielle Rufnummer gestartet, damit Handy-Nutzer sich vor ungewollten Roaming-Daten während ihres Aufenthaltes im Ausland schützen können.
Generalsekretär Takorn Tantasit von der Nationalen Rundfunk und Telekommunikation Kommission (NBTC) teilte am Donnerstag mit, dass Verbraucher vor ihrer Reise ins Ausland nun die Nummer *106# wählen können um den mobilen Datendienst auszuschalten. Der Dienst ist seit Montag erhältlich.
Handy-Nutzer, die diesen Service in Anspruch nehmen, erhalten von ihrem Mobilfunkbetreiber eine kurze Mitteilung, dass der Datenfluss abgeschaltet wurde und bekommen eine Kennzahl, um den Dienst wieder reaktivieren zu können, wenn sie aus dem Ausland zurückgekehrt sind. (weiter lesen)


Dienstag, 17. Dezember 2013

Samstag, 14. Dezember 2013

Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Deutsche Dokumente wurden über...

Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Deutsche Dokumente wurden über...: Wie zu erfahren war, wurden die deutschsprachigen Dokumente aktualisiert und neu gestaltet. Damit ist die zweite Version der Unterlagen zu...


Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Grafikdesigner gesucht

Bleun Engineering: BLEUN® Engineering: Grafikdesigner gesucht:     Wir suchen so bald wie möglich einen freiberuflichen Grafikdesigner, der uns eine Figur nach unseren Vorstellungen schafft.   ...


Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Diseñador Gráfico quería

Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Diseñador Gráfico quería: Buscamos a la mayor brevedad posible, un diseñador gráfico freelance que nos crea una figura de acuerdo a nuestras expectativas. Si es...


Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Graphic Designer wanted

Bleun Engineering: BLEUN ® Engineering: Graphic Designer wanted: We are looking for as soon as possible, a freelance graphic designer who creates us a figure according to our expectations. If you are...

Freitag, 6. Dezember 2013

Bei "Avaaz" unterzeichnen, den: Schweinereien bahnen sich an

Übernommen von Avaaz:

Bevor bei Monsanto die Korken knallen

Monsanto ist kurz davor, seinen größten Coup aller Zeiten zu feiern, doch wir haben noch bis zum Wochenende Zeit, dazwischenzufunken.

Die Transpazifische Partnerschaft ist ein Geheimabkommen zwischen zwölf Staaten, das Unternehmen beispiellose Macht verleihen würde. Vor globalen Gerichtshöfen könnten sie unsere Regierungen wegen Gesetzen verklagen, die Bürgern den Vorrang vor Unternehmen geben! Von der Kennzeichnung von Gen-Lebensmitteln bis zur Internetfreiheit ‒ alles könnte davon betroffen sein. Wikileaks hat die Geschichte aufgedeckt und nun bildet sich Widerstand. Doch in 48 Stunden wollen die Unternehmen den Deal bereits besiegeln.

Es ist wahnsinnig, doch wir können es stoppen ‒ 3 Länder sind noch zögerlich und wenn sie jetzt einen Rückzieher machen, könnte der Deal ins Wasser fallen. Fordern wir Entscheidungsträger in Chile, Neuseeland und Australien mit einem globalen Aufschrei zur Standfestigkeit auf. Verhindern wir, dass Unternehmen soviel Macht ergattern, bevor Monsanto die Korken knallen lässt. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion.


Unterzeichnet hier: