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Freitag, 26. Oktober 2018

R. I. P. "Handtuch Peter"

Peter R. Kleinhans
Er ist von uns gegangen! In der Nacht auf Freitag, dem 26. Oktober 2018 ist Peter Richard Kleinhans im "Chon Buri Hospital", Thailand verstorben. Wir alle kannten in nur als "Handtuch Peter", waren seine ständigen Begleiter doch ein kleines Handtüchlein, dem Transpirieren geschuldet und die unvermeidliche "Herrenhandtasche" für die vielen Kleinigkeiten, die er meinte mit sich führen zu müssen.
Immer leger elegant zog es Peter seit fast zwanzig Jahren durch die Straßen des thailändischen Strandbades, was er lieb gewonnen hatte und wo er, was immer sein Wunsch war, nun auch viele zu früh verstarb, hatten wir doch grade erst seinen siebzigsten Geburtstag gefeiert.
Geschätzt war Peter wegen seiner unkomplizierten Art und der tollen Geschichten, die er in seinem bewegten Leben erfahren hatte und gerne zu erzählen wusste.. Beliebt war er auch bei den Barmädchen, gab es doch hier und da einmal einen Drink. Sie wußten auch, er nahm nie eine von ihnen mit nach Hause. Peter war kein Freund von Traurigkeit, er wußte zu leben.

Aufgewachsen ist "Handtuch Peter" in Ulm, geboren wurde er in Enzderg (im Kreis Vaihingen) am 21. Januar 1948. Sein letzter Wohnort war in Riedstadt (Hessen), wo ich ihn kennen lernte. Gelebt hat Peter Richard Kleinhans überall.in Deutschland, ist er doch seinem Beruf gefolgt, den er über alles liebte. Peter war Hofbetriebsmeister, er war vernarrt in Pferde und mochte den Umgang mit seinen Reitschülern, hatte er es als ihr Ausbilder mit einem doch bis zur Europameisterschaft gepackt.
Nie werde ich die Bilder vergessen, wenn Peter sich in der Mitte einer Reithalle platzierte und seine Schüler mit kaum hörbaren Worten anleitete, mit einer Geduld, die er anderen in seinem privaten Umfeld, gerne einmal versagte.

Ich bin sicher, seine letzten Gedanken galten seinen Pferden und seinen Schülern. Ich werde ihn als Freund in Erinnerung behalten, der einmal der Anlass war, daß ich nach Thailand kam.

Dienstag, 15. Mai 2018

Eine buddhistische Pilgerfahrt

Die Spenden zum Baum geflochten.
Schon beim Einsteigen wurde mit bewußt, daß der Bus überfüllt werden würde. Dies und die sehr laut aus dem Fahrzeug schallende Musik lies meinen Wohlfühlfaktor rapide fallen. Die Fahrt in den Norden Thailands sollte mehr als zwölf Stunden dauern und uns in die Nähe von Roi Et führen, wo wir einen buddhistischen Mönch aufsuchen wollten, der sein "Stammkloster" verlassen hatte, um in einer Höhle zu meditieren. Ihm wollten wir Spenden überbringen, die unsere Freundin Mem in Pattaya und Umgebung gesammelt hatte. Der Trip startete am Freitag in den Nachtstunden und sollte bis Montag dauern.

Der Autor hat schon sehr viele der wunderschön ausgebauten Klöster (Thailändisch: Wat) besucht, aber dieser Mönch interessierte mich besonders, da er wohl zu den Wurzeln der Lehren Buddhas zurückkehren wollte, dessen bewußte Entscheidung in völliger Armut zu leben darin gipfelte unter einem Baum zu residieren.
Der Mönch in seiner Höhle
Nun die "Pilgerfahrt" und die Spendenaktion ist für Thais nichts besonderes, außergewöhnlich war, daß alles seinen Anstoß durch "Farrangs" (eigentlich ein Schimpfwort für weiße Europäer - aus dem Schimpfwort ist jedoch zwischenzeitlich mehr oder weniger ein Kosename geworden) kam. Unser Freund Peter hatte die Aktion angeschoben, als er gemeinsam mit seiner thailändischen Lebensgefährtin Pah und weiteren Freunden, Dietmar und dessen Freundin Mem, den Mönch kennen lernten und feststellen mußten, daß ihm zur Wasserversorgung eine Pumpe fehlte. Sie war defekt und es war kein Geld da, um sie zu reparieren oder eine neue zu erwerben.

Pah und Mem
So spendete Peter spontan einiges und sammelte unter den Touristen in seinem Stammrestaurant "Big Apple" in Na Kluea noch weitere Beiträge ein. Mem, in ständigem Kontakt mit Pah und einer Freundin aus Bangkok, übernahm die Mühen in den folgenden Wochen weiter zu sammeln und die Fahrt zu organisieren. Im Bus selbst waren wir dann wieder nur drei "Farrang", die hier ständig lebten, da die anderen schon längst wieder ihren Urlaub beendet hatten und in ihren Heimatländern weilten. Der Rest der Busfahrer (ca 50) waren Thais.

Es entwickelte sich eine erstklassige Party im Bus, es wurde viel getanzt, getrunken und sich einfach amüsiert. Das ist eben Thailand und der Buddhismus eine positive, dem Menschen zugewandte Religion. So wurde ich durch die Ereignisse eines Besseren belehrt und meine anfänglichen Zweifel ins Gegenteil verkehrt. Klar ist es gewöhnungsbedürftig mit mehr als 50 Menschen in einer Höhle auf dem Fußboden zu schlafen, aber die Freundlichkeit der tolle Zusammenhalt aller machte das bei weitem wieder wett. Der Fahrer machte einen hervorragenden Job, auch weil er immer wieder Pausen einschob, um sich die Beine zu vertreten, Vorräte aufzufüllen und Essen gehen zu können.

Der (Party-) Bus




Samstag, 10. März 2018

Wieder zurück!

Guten Tag,
liebe Leserinnen, liebe Leser,

zunächst bedanke ich mich bei allen, die mir geschrieben haben und immer wieder nachgefragt haben, warum ich mich nicht zu Wort melde und ob es mir gut ginge.

Nun, Tatsache ist und war, daß ich im Rahmen meines beruflichen Aufenthalts in Sofia, Bulgarien, eine Retinaablösung erlitt und nur aufgrund der hervorragenden Behandlung meiner dortigen Ärzte nicht auf diesem Auge erblindete,
So habe ich es mit bitterer Einsicht aufgenommen, daß diese Ärzte mir dringend empfahlen, vorerst nicht am Computer zu arbeiten (mindestens für sechs Monate).

Tief enttäuscht über meine Hilflosigkeit bin ich nach Hause, Thailand, zurückgekehrt.

Genau gegen Ende der sechs Monate, die ich das Auge schonen sollte, traf mich der nächste Schicksalsschlag: Das bis dahin gesunde Auge entzündete sich so massiv, daß mich meine hiesigen Ärzte sofort ins Krankenhaus einwiesen. Ihrer hervorragenden Arbeit verdanke ich meine jetzige Genesung!

So muß ich das Jahr 2017, auch wegen anderer misslicher Umstände, wohl oder übel am besten abschreiben...
Ich möchte jetzt meine geliebte Tätigkeit als Journalist und Blogger wieder aufnehmen, wenn auch nicht ganz so intensiv wie vor den Rückschlägen, die mich ereilten.

Ich bedanke mich bei allen, die mir in dieser schweren Zeit beigestanden sind und denen die mir halfen!


Freitag, 27. November 2015

Das jährlichen Langboot-Rennen 2015


Die enorme Geschwindigkeit in beeindruckend, wenn die von bis zu 50 Männern getriebenen Langboote über den Mab Prachan See gleiten. Auch beim diesjährigen, dem "15. Longboat Racing" in Pattaya, bekam man wieder ein Gefühlt dafür, daß dies wohl die "schnelle Eingreiftruppe" war, die in historischen Scharmützeln die Speerspitze der Armee bildete. Das sportliche Miteinander fand am Samstag und Sonntag, dem 21. und 22. November statt.


© by Singto. Zum Album

Heute kämpfen die Teams des thailändischen Königreichs im fairen Wettbewerb um Titel und Preisgelder. Sie erhalten Ehre und Ruhm aus der Hand der Würdenträger des Staates. Außerdem zieht es jährlich tausende Besucher an den See, die begeistert den Rennen, dem Rahmenprogramm und dem vielfältigen Angebot der fliegenden Händler zusprechen und sich gleichzeitig traditionell mit diesem Fest beginnend von der Regenzeit verabschieden, was im "Loy Kratong" seinen Höhepunkt findet.






Samstag, 24. Oktober 2015

Thailand wird reguliert

Die thailändische Militärregierung setzt auf Kontrolle der Bürger. Beispiele gibt es genug Angefangen damit, daß die Prepaid-Handys registriert werden mußten (angeblich um Terroristen zu ermitteln, die per Handy Bomben zünden - die verwenden immer eigene registrierte Handys...). Jetzt gibt es Streit mit der Netz-Community darüber, ob es nur noch einen Auslandszugang für das Internet geben soll (angeblich um Pornosites und andere ungeliebte Inhalte blockieren zu können...) und so geht es weiter.
So mancher der den Regulierungswahnsinn aus Deutschland vermisst, klatscht begeistert in die Hände. Jetzt hat es auch die Motorbike-Taxifahrer getroffen, sie müssen sich registrieren lassen, ihr Motorbike mit einem gelben Nummernschild zur Personenbeförderung versehen und ihre RegstrierungID-Card gut sichtbar an der Kleidung tragen. Hierfür gibt es neue Jacken, einheitlich gehalten, in unterschiedlichen Farben (abhängig vom Standort) und einer Plastiktasche auf
dem Rücken für die RegstrierungID-Card. (Ich bin gespannt, wie viele Waschgänge das Plastik aushält. Außerdem, wie oft diese Ausweise wohl gestohlen werden - auch wenn es nur aus Ulk ist.)

Und wer darauf setzt, daß eine einmal wieder zu wählende Regierung das Rückgängig macht: Nie wird das passieren. Alle Regierungen liebe Kontrolle (vornweg die deutsche).


Sonntag, 28. Juni 2015

Thailand: Diskussion über Menschenrechte erneut untersagt


Ich veröffentliche nie Artikel in ganzer Länge oder verwende Bilder auf denen Copyrights liegen ohne daß ich hierfür ausdrücklich befugt bin. Ich achte das geistige Eigentum!

Warum ich hier eine Ausnahme mache ist ein dubioses Verhalten von "Facebook", sobald ich den Link auf die Seite von "Der Farang" poste, erhalte ich die Antwort:



Mir erscheint der Artikel jedoch so wichtig, daß ich ihn hier in voller Länge poste. Selbstverständlich werde ich die Redaktion im gleichen Atemzug bitten mir dies zu gestatten.

Die Verlinkungen auf "Google+" und "Twitter" verliefen übrigens ohne Probleme.




----- Beginn des Artikels

Diskussion über Menschenrechte erneut untersagt       




BANGKOK: Zum dritten Mal in wenigen Wochen hat die Militärregierung eine Diskussion über ein Menschenrechtsthema im Club der Auslandspresse untersagt.


Trotz meiner eindringlichen Bitte, hat es mir der Verlag untersagt den ganzen Beitrag wiederzugeben. Hier die eMail:


Es tut mir aufrichtig leid, doch kann ich Ihnen diese Erlaubnis aus rechtlichen Gründen nicht erteilen.
 

Ich bitte Sie den Artikel und das Bild auf Ihrem Blog zu entfernen.

Sie können jedoch den Titel und den ersten Absatz des Textes unverändert auf Ihrer Webseite einfügen und dann das Weiterlesen auf unserer Webseite empfehlen.



----- Ende des Artikels

Montag, 15. September 2014

Die unsägliche Klimakatastrophe


Noch vor wenigen Wochen habe ich eine Veröffentlichung in “Facebook” kommentiert, in der anzweifelt wurde, daß die Menschen tatsächlich an der Klimakatastrophe schuld seien. Ich schrieb: “Die Erde ist eine Scheibe, eine Scheibe, eine Scheibe und die Menschen nicht an der Klimakatastrophe schuld…”

Hat die Uhr schon Verspätung


Sündenteure Konferenzen mit absurder Klimabilanz werden ohne Ergebnis abgehalten, gemeinsame Beschlüsse aus bekannter Richtung blockiert. In den Medien findet Umweltpolitik nicht mehr statt. Die Bürger sind das Thema leid: “Man kann doch eh nichts ändern, wenn nicht alle mitmachen.”

Jetzt erreicht mich fast schon ein Hilferuf von “Avaaz”:
Liebe Freundinnen und Freunde,


ich kann ganz ehrlich sagen, dass dies die wichtigste Petition ist, die wir je gestartet haben.


Entschuldigen Sie die Wortwahl, aber ein Top-Wissenschaftler hat gerade gewarnt, dass wir alle “in der Sch*** sitzen” wenn die Erderwärmung riesige Mengen an Methangas aus der arktischen Tundra freisetzt. Die UNO weiß, dass dies eine von vielen Klimakatastrophen ist, die uns drohen, und hat angesichts dieser globalen Notlage Politiker aus aller Welt zu einem Sondergipfel nach New York eingeladen.


Hunderttausende von uns werden kurz vor dem Treffen gemeinsam und weltweit auf die Straße gehen. Sorgen wir dafür, dass wir an diesem Tag mit der größten Avaaz-Petition aller Zeiten die einzig mögliche Lösung fordern: den weltweiten Umstieg auf 100% saubere Energieträger. Klicken Sie, um die Petition unten mit nur einem Klick zu unterzeichnen und verbreiten Sie dann die Aktion:

https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960

Hier ist die Petition:

An nationale, lokale und internationale Entscheidungsträger:
Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel außer Kontrolle geraten könnte und so alles, was uns am Herzen liegt, gefährdet. Bitte halten Sie den globalen Temperaturanstieg unter dem gefährlichen Grenzwert von 2°C, indem Sie den CO2-Ausstoß allmählich auf Null reduzieren. Hierzu müssen Sie dringend realistische globale, nationale und örtliche Vereinbarungen treffen, mit denen unsere Gesellschaft und Volkswirtschaft bis 2050 auf 100% erneuerbare Energien umgestellt wird. Gestalten Sie diesen Umstieg fair und unterstützen Sie die anfälligsten Bevölkerungsgruppen. Unsere Welt ist es wert, erhalten zu werden, und jetzt ist der Augenblick zu handeln. Doch um alles zu verändern, sind wir alle gefragt. Machen Sie mit!

Unterzeichnen Sie die Petition hier mit nur einem Klick:
https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960


Sei es die “arktische Methanbombe”, die rasante Versauerung unserer Ozeane oder apokalyptische Fluten: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für die Menschheit und wir brauchen die größte Petition aller Zeiten um dagegenzuhalten. Wenn wir eine riesige Petition auf die Beine stellen, wird die Unterschriftenzahl allen Entscheidungsträgern auf dem Gipfeltreffen vorgelesen, in Hunderten von Presseartikeln veröffentlicht und bei unseren weltweiten Demos überreicht.

100% saubere Energie ist ein realistisches Ziel. 20% des weltweiten Stroms stammen bereits aus sauberen Quellen und Solarenergie ist in vielen Ländern inzwischen billiger als Kohlekraft! Wir müssen unsere Politiker nur davon überzeugen, die Sache endlich in Fahrt zu bringen.
Wir sind dabei, am 21. September die größte Klima-Mobilisierung aller Zeiten auf die Beine zu stellen. Hunderte von Events werden bereits organisiert und Hunderttausende haben sich dafür angemeldet. Doch auf den Events soll unsere Petition an Entscheidungsträger überreicht werden - sorgen wir dafür, dass es die größte öffentliche Handlungsaufforderung aller Zeiten wird. Machen Sie jetzt mit und verbreiten Sie die Aktion - unterzeichnen Sie hier mit nur einem Klick:
https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960


Wir sind alle unterschiedlich und wunderbar vielfältig. Doch egal wo und wer wir sind, der Klimawandel bedroht alles, was uns am Herzen liegt, und verbindet uns so in einem gemeinsamen Anliegen. Tun wir uns jetzt zusammen.

Voller Hoffnung,
Ricken, Danny, Lisa, Judy, Alex, Iain und der Rest des Avaaz-Teams


PS - Jede Unterschrift zählt! Fügen Sie Ihre hier hinzu: https://secure.avaaz.org/de/100_clean_final/?bSwZTcb&signup=1&cl=5775224572&v=44960

WEITERE INFORMATIONEN:
Klimawissenschaftler benutzt Kraftausdruck (Salon) (Englisch)
http://www.salon.com/2014/08/06/climate_scientist_drops_the_f_bomb_after_startling_arctic_discovery/

EU wird Klimaziele für 2020 übertreffen, ist über 2030-Ziele gespalten (Reuters) (Englisch)
http://uk.reuters.com/article/2014/05/14/eu-carbon-idUKL6N0O06BG20140514

Der einflussreichste Bericht zum Klimawandel ist den meisten unbekannt (Inside Climate News) (Englisch)
http://insideclimatenews.org/news/20140213/climate-change-science-carbon-budget-nature-global-warming-2-degrees-bill-mckibben-fossil-fuels-keystone-xl-oil?page=show

Fluten, Stürme, sengende Hitze im Jahr 2050: Wetteransager stellen sich Klimawandel vor (Reuters) (Englisch)
http://www.reuters.com/article/2014/09/01/us-climatechange-idUSKBN0GW2OT20140901

Beck: “Solarkraft billiger als Kohlestrom” (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/beck-solarkraft-billiger-als-kohlestrom/a-16924471

Klimatologe warnt vor Freilassung arktischer Treibhausgase (Motherboard)
http://motherboard.vice.com/de/read/klimatologe-warnt-vor-freisetzung-arktischer-treibhausgase-we-re-fucked

Ban Ki-Moons Beitrag im Vorfeld zum Klimagipfel der Vereinten Nationen (Huffington Post)
http://www.huffingtonpost.de/2014/09/02/klimagipfel-vereinte-nationen-ban-ki-moon_n_5751240.html

Hoher Preis: Klimawandel in der Arktis (Deutsche Welle)
http://www.dw.de/hoher-preis-klimawandel-in-der-arktis/a-16974677




Freitag, 20. Dezember 2013

Die deutsche Botschaft (Bangkok) teilt mit:


Botschafter Rolf Schulze


Liebe Landsleute,

Eigentlich wollte ich Ihnen heute ein frohes, aber vor allen Dingen ruhiges, Weihnachtsfest wünschen.

Die aktuellen Ereignisse veranlassen mich jedoch, Sie zu bitten, die Vorsichtsmaßnahmen, die ich Ihnen bereits in meinen letzten Schreiben nahe gelegt  habe, auch in den nächsten Tagen zu beachten.

Die Oppositionsparteien haben für das kommende Wochenende wieder zu Protesten und Demonstrationen gegen die geschäftsführende Regierung aufgerufen.
Wenn es dazu kommen sollte, und einiges spricht dafür, müssen Sie im gesamten Innenstadtbereich Bangkoks mit erheblichen Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit  rechnen. In folgenden Bezirken ist verstärkt mit Behinderungen zu rechnen:
Democracy Monument, Victory Monument, Lumpini Park, Rama IV Road, Ratchaprasong und Sukhumvit Road.

Meiden Sie, wenn Sie können, diese Bereiche und halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.

Wie immer finden Sie auf unserer Homepage www.bangkok.diplo.de/Vertretung/bangkok/de/Startseite.html
die aktuellen Hinweise zur Sicherheitslage.

Noch eine erfreuliche Mitteilung: Seit meinem ersten Brief an Sie haben sich viele von Ihnen in unserer Krisenvorsorgeliste ELEFAND http://service.diplo.de/registrierungav registriert.
Die Zahl ist von 3200 auf heute 4786 eingetragene Personen gestiegen. 
Aber, wir alle wissen, dass sich eine noch viel größere Anzahl Deutscher im Lande aufhält. Bitte helfen auch Sie mit, dass sich möglichst   viele unserer  Landsleute in diese  Liste eintragen.

Ich wünsche Ihnen trotz allem ein gesegnetes Weihnachtsfest, wo immer Sie sich in Thailand aufhalten mögen.

Herzlichst
Ihr Rolf Schulze, Botschafter





Ich teile das, damit auch die nicht eingetragenen deutschen was mitbekommen. Über ELEFAND habe ich schon einmal ausführlich berichtet: 

Thai-Handy: "Roaming-Dienste" stoppen



Der "Wochenblitz" schreibt in seiner neusten Ausgabe:

Handy-Nutzer können mit *106# Roaming-Dienste stoppen


Bangkok - Thailands Regulierungsbehörde für Telekommunikation hat eine spezielle Rufnummer gestartet, damit Handy-Nutzer sich vor ungewollten Roaming-Daten während ihres Aufenthaltes im Ausland schützen können.
Generalsekretär Takorn Tantasit von der Nationalen Rundfunk und Telekommunikation Kommission (NBTC) teilte am Donnerstag mit, dass Verbraucher vor ihrer Reise ins Ausland nun die Nummer *106# wählen können um den mobilen Datendienst auszuschalten. Der Dienst ist seit Montag erhältlich.
Handy-Nutzer, die diesen Service in Anspruch nehmen, erhalten von ihrem Mobilfunkbetreiber eine kurze Mitteilung, dass der Datenfluss abgeschaltet wurde und bekommen eine Kennzahl, um den Dienst wieder reaktivieren zu können, wenn sie aus dem Ausland zurückgekehrt sind. (weiter lesen)


Samstag, 13. April 2013

สงกรานต์/Songkran/Сонгкран





สงกรานต์มีความสุข
Herzlichen Songkran
Happy Songkran









Счастливый Сонгкран
Songkran feliz
 
 





 
 
and happy សង្រ្កាន្ត, ປີໃໝ່ to all other courtries.
 



 
Read more about Songkran: Deutsch, English, ไทย, Русский

See also: ThaiFarang



Donnerstag, 24. Januar 2013

Stoppt das Mordsgeschäft. Gemeinsam gegen die Wildtiermafia.


Rette die afrikanischen Elefanten. Hilf uns, den Elfenbeinhandel in Thailand zu stoppen.


In den Savannen und Wäldern Afrikas werden täglich Elefanten wegen ihrer Stoßzähne gewildert und jedes Jahr zehntausende dieser majestätischen Tiere abgeschlachtet. In manchen Regionen sind sie schon verschwunden. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird es bald vielleicht keine wild lebenden Elefanten mehr geben.
Die Ursache für die Wilderei an Elefanten in Afrika ist die Nachfrage nach Elfenbeinschnitzereien und -schmuck in Asien. Viele Käufer glauben, dass Stoßzähne einfach ausfallen und nachwachsen, ohne dem Tier zu schaden. Tatsächlich stammt das Elfenbein jedoch von getöteten Elefanten.
Elfenbein wird in Thailand weißgewaschen
(weiter lesen und Stimme abgeben)

Samstag, 14. Juli 2012

Zugfahren in Thailand


Ein tolles Erlebnis

von Michael Schaller

Thailand kann man am sichersten mit dem Zug bereisen und die entsprechenden Zugtickets lassen sich günstig online buchen. Reiseratgeber empfehlen immer mehr Bahn und Bus zu nutzen, denn für Besucher die den Aspekt der Individualität im Urlaub beibehalten möchten, ist die Weiterreise über den Landweg genau das Richtige. Außerdem kommt noch hinzu, dass man einen wesentlichen Aspekt zur Nachhaltigkeit beisteuert. Flugzeuge belasten unter touristischer Sicht immer noch am meisten die Umwelt. Auf Inlandsflüge zu verzichten und schonerde Transportmittel zu nutzen, hilft zudem auch den Einheimischen, mit denen man so auch viel besser in den Kontakt kommt und einen tieferen Einblick in deren Alltagsleben erhält.

 

Schöne Aussichten

Wir ergänzen den Artikel mit den erwähnenswerten Ideen von Michael Schaller mit eigenen Eindrücken einer Zugfahrt von Aranyaparathet nach Bangkok.

Die Fahrt geht am Nachmittag los, so kann man den Vormittag noch Nutzen, um entspannt zu Frühstücken und einige Erledigungen zu machen. Unschlagbar günstig ist der Preis von vor drei Monaten: 40 THB (ca. 1 Euro). Die Züge und das Streckennetz sind kein "Hightech", um so entspannter geht es zu. Nehmen sie Zeit mit, der Zug (รถไฟ, sprich: "rod fai") bummelt, um so schöner sind die Aussichten, die sie genießen können. Die Fahrt dauert etwa sechs Stunden und natürlich ist es schade, daß keine Querverbindung nach Pattaya besteht. So mußte der Autor zum Schluß von Bangkok nach Pattaya mit dem Bus fahren. Es fährt auch ein Zug nach Pattaya, aber leider nur einmal am Tag und nicht zur der Zeit, als ich in Bangkok ankam.
 Wie bereits erwähnt: Die Züge und die Trassen sind recht alt, der Flair ist aber unvergleichlich. Zuckelnd bewegen sie sich durch die wunderschöne Landschaft des Landes, die Passagiere sind angenehm und es fällt einem der Slogan: "Land des Lächelns" ein. Angenehm sind die geöffneten Fenster und Türen, die in der tropischen Schwüle, zusammen mit den Ventilatoren an der Decke, ein angenehmes Lüftchen verbreiten. Fahrende Händler bieten Essen und Trinken an, ständig steigen welche von ihnen in den Zug ein und die, deren Vorrat zur Neige geht, wieder aus.

Die Großmutter mit ihrem Enkel, die sich mir gegenüber setzte, bedienen sich nicht bei den Händlern, sondern hat das elementare Gut eines jeden Thais mit sich gebracht: Essen. Selbsverständlich werde ich eingeladen an dem Mahl teilzunehmen und ganz selbstverständlich erkennt der kleine Enkel in mir einen Spielpartner, den es gillt in Anspruch zu nehmen. Es ist wahrlich kurzweilig, bei solchen "Nachbarn".

Das kommt auch zum Ausdruck, als ich mich zwischen die Waggons begebe, um mich der Raucherei hinzugeben (das ist im Zug verboter, Raucherabteile gibt es nicht). Eine ganze Anzahl junger Soldaten haben sich hier schon versammelt und drängen sich an die geöffneten Türen, um den Rauch möglichst nicht in den Zug gelangen zu lassen. Freundlich nehmen sie mich in ihrer Mitte auf und lassen mich an ihren Späßen und Gesprächen teilhaben, soweit es meine geringen Thaikenntnisse zulassen.


Mich nerven sechs Stunden fliegen, aber eine Zugfahrt ist eben etwas anderes. Die Beinfreiheit, die Chance sich zu bewegen können, essen können, trinken können, zu rauchen. Alles unvergleichliche Vorteile dieser Art sich fort zu bewegen. Jedoch auch sechs Stunden gehen herum und die mächtigen Bauten der Hauptstadt machen einem klar, das die 12 Millionen Metropole Bangkok (wörtlich übersetzt: Dorf im Pflaumenhain, thail. offiziell Krung Thep Mahanakhon [kruŋtʰêːp máhǎː-nákʰon], Thai: กรุงเทพมหานคร) das Ende der Fahrt bedeutet.
Meine nächste Zugfahrt ist schon in Planung: Im Schlafwagen nach Laos... Bis dahin: สวัสคีดรับ, sprich: sa wa dii krab - Auf Wiedersehen.




Weiter lesen:
Amphoe Aranyaprathet (in Thai: อำเภอ อรัญประเทศ) ist ein Landkreis (Amphoe – Verwaltungs-Distrikt) in der Ostregion von Zentral-Thailand an der Grenze zu Kambodscha. Sie gehört zur Provinz Sa Kaeo. Aranyaprathet ist auch eine thailändische Kleinstadt (Thesaban Mueang).
http://de.wikipedia.org/wiki/Amphoe_Aranyaprathet


© Copyrights für Bilder und Texte:
Michael Schaller (http://www.thailand-spezialisten.com/) Walter Kohl

Sonntag, 27. Mai 2012

Pattaya Renta-a-Room [en]: 150 Years of Diplomatic Relations

German Foreign Minister toasts 150 years of diplomatic relations at chamber gala

Friday, 25 May 2012 Current Issue By Elfi Seitz


Thai and German politicians continued to commemorate 150 years of diplomatic relations between the two countries with German Foreign Minister Guido Westerwelle appearing at a 50th anniversary celebration for the German-Thai Chamber of Commerce.


Industry Minister Pongsavas Svasti represented the Thai government at the April 28 gala at the St. Regis Hotel in Bangkok. Guests were treated to a champagne reception, five-course meal and performance from the Bangkok Symphony Orchestra. (read more...)

Freitag, 18. Mai 2012

Warning: Heavy rain, flash floods

Bangkok Post Logo

Warning: Heavy rain, flash floods

The Meteorological Department on Friday issued a warning for people in the North, Central Plains, East and upper parts of the South to prepare for widespread scattered rain with heavy falls in some areas and the danger of floods today and tomorrow.
People living near hillsides and waterways in Mae Hong Son, Chiang Mai, Lamphun, Lampang, Tak, Kampaengphet, Petchabun, Nakhon Sawan, Uthai Thani, Kanchanaburi, Ratchaburi, Petchburi, Prachuap Khiri Khan, Pang Nga and Ranong should prepare for flash flooding, it warned.
Due to the prevailing southwest monsoon over the Andaman Sea and the Gulf of Thailand, there will also be strong wind-generated 2 to 3-metre-high waves in the Andaman Sea. All shipping should proceed with caution, the department said.

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