Walters Bücher: Voltaire: Über die Toleranz: Selbst wenn man nicht Christ ist, einen anderen Glauben hat oder im Atheismus lebt, Voltaires Werk "Über die Toleranz" sollte und müßte das Standardwerk jeder humanistischen (wörtlichgenommen) Bildung sein. Nimmt man das Sektierertum der Christen in jener Zeit gänzlich nur als Beispiel, lassen sich die Texte des Philosophen ohne Probleme nach heute und auf viele Konflikte übertragen.
Darunter fällt nicht nur der unsägliche Fanatismus (der wiederum Sektierer) des Islam, die blaupausengleich die gleichen Mechanismen anwenden, wie ehedem(?) die Christen und Juden. Darunter kann auch der unsägliche Glaube in politische und wirtschaftliche Systeme verstanden werden, sind sie doch in vielen Belangen einfache Ersatzreligionen...
Freitag, 15. Mai 2015
Samstag, 2. Mai 2015
Online Journalismus
Unter der Überschrift "Google und acht Verlage starten Digital-Initiative" veröffentlicht die F. A. Z.-Online einen Beitrag von Michael Hanfeld.
Hanfeld berichtet: "Der amerikanische Internet-Konzern und führende europäische Zeitungshäuser, darunter die F.A.Z., gehen einen Pakt für den Journalismus ein. Es soll um Technologie und Innovation gehen. Google legt dafür einen Fonds von 150 Millionen Euro auf." (weiterlesen...)
"der Freitag" ist das schon wesentlich kritischer. Im Beitrag "Ablasshandel digital" vom 29. April 2015, von Jan Jasper Kosok, führt der Autor aus: "Google vs. Verlage Der Konzern aus Kalifornien will innovative journalistische Ideen mit 150 Millionen Euro fördern. Heißt das, dass die Verlage sich durchgesetzt haben? Mitnichten". (weiterlesen...)
Nun es geht einmal mehr um das Leistungsschutzrecht. Mit dem Gesetz haben CDU/CSU und FDP den Versuch gestartet, den Verlagen Leistungen zuzuschanzen, die andere (gemeint ist vor allen Dingen "Google" mit seinen "News") damit angeblich verdienen, in dem sie auf Inhalte verlinken, die den Verlagen gehören.
Würde man in der Diskussion den Namen "Google" weglassen, sodaß der Neidgedanke in den Hintergrund tritt, ginge es nur noch darum, daß die verkürzte Wiedergbe eines Inhalts, zum weiterlesen beim Originalanbieter führen soll. Das ist genau das, was substanziell das Internet (eigentlich ist immer das "www" gemeint) ausmacht. Die Verlinkung.
Wer nicht will, daß seine Inhalte verlinkt werden, muß sie nicht ins Internet stellen oder kann sie einfach schützen (nur einer geschlossenen Anwendergruppe anbieten).
Mindestlohn für Autoren
Das viele Geld, was "Google" jetzt in den Fond eingezahlt hat, gehört eigentlich in den Topf der VG Wort, um den vielen Autoren, die immer schlechter bezahlt werden - grade von den Verlagen, die am meisten jammern - ein angemessenes Honorar zu sichern. Die Frage muß doch einmal gestellt werden: Wo ist eigentlich der journalistische Mindestlohn?
Schön, es ist nicht neu, daß es viele "Schreiberlinge" gibt, die ihre Texte einfach kostenlos auf den Markt werfen, nur um sich gedruckt zu sehen. Und es ist auch nicht neu, daß viele Verlage regen gebrauch davon machen, egal wie die journalistische Qualität darunter leidet. Es muß jedoch immer wieder gefragt werden, ob hier nicht der Ansatz liegt, daß sich der Mediendschungel immer mehr zum Propagandainstrument entwickelt (es wird eben nur noch konform geschrieben)?
Müßten die Verlage, unabhängig was mit dem Autor vereinbart ist, für die Beiträge zumindest einen "Mindestlohn" an die VG Wort zahlen, wäre es zumindest fraglich, ob die umtriebigen und kostenlosen Inhalte noch den Bestand hätten, der ihnen heute zukommt (sind es doch oft Lobbybeiträge die Eins zu Eins wiedergegeben werden).
Freitag, 1. Mai 2015
Einen schönen 1. Mai (วันแรงงานแห่งชาติ)
Statt Ostergrüßen...
Wan Raeng Ngan Haeng Chat (วันแรงงานแห่งชาติ)
Montag, 27. April 2015
Walters Bücher: Franz Kotteder: Der große Ausverkauf
weiter...
Freitag, 17. April 2015
Walters Bücher: Marc Elsberg und Sacha Lobo im online Live-Talk
Walters Bücher: Marc Elsberg und Sacha Lobo im online Live-Talk: Wer am 23. April d. J., um 19:30 Uhr (MEZ) nichts vor hat, kann den Buchautoren Marc Elsberg und den Intensivblogger Sacha Lobo im Livest...
Dienstag, 14. April 2015
TTIP vs. Mittelstand und Beschäftigung
Ein einheitlicher Markt zwischen den USA und Europa (TTIP) kann nicht funktionieren. Grade wenn man die Frage aus rein ökonomischer Sicht betrachtet. Man müsste feststellen, daß mit den USA ein neoliberaler Kapitalismus, auf ein beschöntes marktwirtschaftliches System in Europa trifft (damit ist es nicht weniger kapitalistisch, noch ist es sozial).
Dabei sollte man nur einmal die Unterschiede bei den Sozialabgaben, den Mitbestimmungsrechten und den Tarifbindungen zwischen den beiden Systemvarianten ins Auge fassen, um herauszufinden: Da passt so einiges nicht.
Es wird leider nicht funktionieren, daß die Europäer den USA diktieren, daß sie so manche Sozialstandards übernehmen müssten, damit ein fairer Wettbewerb gewährleistet wird. Umgekehrt wird da eher "ein Schuh draus". Aber nein, so wird das niemand zum Thema machen. Nein, die USA werden genauso als Konkurent auftauchen, wie bereits die Staaten der EWG (EU) - siehe EWG ./. EU. Allerding mit Privilegien behaftet, die anderen nicht zuteil werden und der sehr mächtig ist.
Wer eins und eins zusammenzählen kann, wird schnell dahinter kommen, wer sich wessen Standards anzupassen hat.
Die Multinationalenkonzerne sind heute schon so aufgestellt, daß ihre Produktion dieser Konkurrenz standhalten kann - sie begrüßen TTIP/CETA daher. Ganz anders sieht es da beim vielbeschworenen Mittelstand aus. Die kleineren und mittleren Betriebe sind arbeitsintensiv, sie sind nur konkurrenzfähig, wenn die Lohn- und Sozialkosten gedrückt werden können.
Ähnlich verhält es sich bei den Staatshaushalten: "Sparen, sparen, sparen", mahnt uns die Merkel, leider vergisst sie zu sagen: "bei den bereits armen", den die Unternehmen müssen ja entlastet werden. So muß zwangsläufig, nach der Agenda 2010 (Reaktion auf die europäische Konkurrenz), eine Agenda 2020 folgen (als Reaktion auf TTIP und CETA). Das heißt, die europäischen Sozialsysteme müssen den US-amerikanischen angeglichen (und dami quasi auf Null gefahren) werden. Wer die Armut in den USA kennt, kann sich die Straßenschlachten in Europa schon heute vorstellen. Griechenland ist nur ein Vorgeschmack, auf das, was Europa insgesamt bevorsteht.
Dabei sollte man nur einmal die Unterschiede bei den Sozialabgaben, den Mitbestimmungsrechten und den Tarifbindungen zwischen den beiden Systemvarianten ins Auge fassen, um herauszufinden: Da passt so einiges nicht.
Es wird leider nicht funktionieren, daß die Europäer den USA diktieren, daß sie so manche Sozialstandards übernehmen müssten, damit ein fairer Wettbewerb gewährleistet wird. Umgekehrt wird da eher "ein Schuh draus". Aber nein, so wird das niemand zum Thema machen. Nein, die USA werden genauso als Konkurent auftauchen, wie bereits die Staaten der EWG (EU) - siehe EWG ./. EU. Allerding mit Privilegien behaftet, die anderen nicht zuteil werden und der sehr mächtig ist.
Wer eins und eins zusammenzählen kann, wird schnell dahinter kommen, wer sich wessen Standards anzupassen hat.
Die Multinationalenkonzerne sind heute schon so aufgestellt, daß ihre Produktion dieser Konkurrenz standhalten kann - sie begrüßen TTIP/CETA daher. Ganz anders sieht es da beim vielbeschworenen Mittelstand aus. Die kleineren und mittleren Betriebe sind arbeitsintensiv, sie sind nur konkurrenzfähig, wenn die Lohn- und Sozialkosten gedrückt werden können.
Ähnlich verhält es sich bei den Staatshaushalten: "Sparen, sparen, sparen", mahnt uns die Merkel, leider vergisst sie zu sagen: "bei den bereits armen", den die Unternehmen müssen ja entlastet werden. So muß zwangsläufig, nach der Agenda 2010 (Reaktion auf die europäische Konkurrenz), eine Agenda 2020 folgen (als Reaktion auf TTIP und CETA). Das heißt, die europäischen Sozialsysteme müssen den US-amerikanischen angeglichen (und dami quasi auf Null gefahren) werden. Wer die Armut in den USA kennt, kann sich die Straßenschlachten in Europa schon heute vorstellen. Griechenland ist nur ein Vorgeschmack, auf das, was Europa insgesamt bevorsteht.
Montag, 13. April 2015
Walters Bücher: Günter Grass ist tot
Walters Bücher: Günter Grass ist tot: Tiefe Bestürzung herrscht über den Tod von Günter Grass . Die Welt verliert einen großen Menschen und brillianten Literaten.
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Wie "Google" diese Initiative sieht, wird an einem 
