Die Finanzmarkt (Anleihen, Aktien usw.) entfernt sich immer mehr vom realen Markt (Dienstleistungen, Produkte usw.). D. h. Es werden immer neue finanzielle Blasen aufgebaut, denen keine realen Produkte oder Dienstleistungen gegenüberstehen. Der Finanzmarkt verselbständigt sich, er ist eine Geldvermehrungsmaschine geworden und wird durch die Fiskalpolitik hauptsächlich der USA und der Europäischen Zentralbank befördert.
Dabei wird den Menschen ein Verfahren vorgegaukelt, bei dem das Fluten der Märkte mit billigem Geld, automatisch zu mehr Investitionen führen, also der Mittelstand (u.a.) gestärkt würden. Das kann jedoch nur funktionieren, wenn diese Unternehmen mit den Investitionen tatsächlich mehr produzieren könnten. Wie uns die Banken, eben dadurch, daß sie diese Investitionen nicht finanzieren, vor Augen führen, glaubt die Kapitalwelt selbst nicht daran, daß mehr produziert werden kann. Sie glauben, daß die (Realen-) Märkte gesättigt sind, bzw. daß die Konsumenten nicht in der Lage sind, mehr Produkte abzunehmen.
Das ist ein Dilemma des Kapitalismus, die Produktion muß permanent gesteigert werden. Einfach nur zu produzieren, was auch konsumiert wird, funktioniert nicht (dazu in einem späteren Aufsatz mehr. Anm. d. Autors). Wir kennen das, von dem angehimmelten steigenden Bruttosozialprodukt.
Da die Banken das billige Geld somit in den Händen haben, ohne es in die Produktion geben zu können, fließt es in den Kapitalmarkt. Um es einigermaßen gewinnbringend anlegen zu können, werden u.a. Staatsanleihen gekauft (deren Sicherheit wurde durch den "europäischen Rettungsschirm" ja wieder hergestellt - die Steuerzahler haften hierfür) oder es geht in den Aktienmarkt.
Diese Spekulation kann, wie uns verschiedentlich vor Augen geführt wurde, sehr schnell nach hinten los gehen. Aktienkurse können nicht beliebig teuer werden. Ihnen müssen Produkte, Anlagen oder Dienstleistungen gegenüberstehen. Über kurz oder lang gelten sie als überbewertet. das muß einfach zu einem neuen "Schwarzen Freitag" führen. D. h. zu einer riesigen Vernichtung von Geldwerten und wahrscheinlich zu einer neuerlichen Weltwirtschaftskrise.
Zunächst sollte man von dem aufgestülpten Begriff "Europäische Union" abstand nehmen. Die alte Bezeichnung EWG - "Europäische Wirtschaftsgemeinschaft" - war nicht nur ehrlicher, sondern auch richtiger. Diese "Europäische Gemeinschaft" ist eine Union für Multinationalekonzern und keine Gemeinschaft der Europäer. Die einzelnen europäischen Staaten stehen in direkter Konkurrenz zueinander, dies ins Besonderen in ökonomischen und sozialen Fragen. Um nun diesen Konkurrenzkampf auszutragen und gewinnen zu können, ist die bisherige Antwort von allen: Absenkung der Sozialausgaben auf staatlicher Seite und Absenkung der Lohnkosten auf der ökonomischen Seite.
Gewinner sind auf alle Fälle die Multinationalenkonzerne, den sie profitieren nicht nur von der Absenkung der Sozial- und Lohnkosten, sonder auch von der Konkurrenz der Staaten untereinander in den Steuersystemen und im Konkurrenzverhalten um die Fachkräfte. Es ist daher kein Zufall, daß einige Staaten durch sogenannte Reformen (unter denen eigentlich immer die Absenkung von Sozial- und Lohnkosten verstanden wird) auf einen Lebensstandard herabgewürdigt werden, der an Dritteweltländer erinnert - man denke an Griechenland.
Die Konzerne benötigen billige Arbeiskräfte und geringe Lohnnebenkosten (Steuern und Sozialabgaben zum Beispiel). Was sie zudem benötigen beschafft ihnen die "Europäische Zentralbank (EZB)", billiges Geld, um weiter expandieren zu können, einen billigen Euro, um den Export anzutreiben und eine Geldschwemme (deren Risiko die Steuerzahler tragen!), um die Aktienkurse nach oben zu treiben.
Stellt man die europäischen Maßnahmen der letzten Jahre gegenüber, wird alles für die Banken und die Konzerne getan und nichts für die Menschen. Der Begriff "EU" war also noch nie so falsch wie heute, der Begriff EWG so richtig wie nie. Hierzu passt es auch, daß die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.
Walters Bücher: Thailändisch für den Urlaub:
Jährlich, zwischen Oktober und April (oder soll man sagen zwischen Songkran und Loi Kratong?), kommen die Touristen nach Thailand und sind völlig schockiert, daß ihre Sprache selten gesprochen wird. In den Touristenzentren, wie Pattaya oder Phuket,
wird oftmals zumindest "Pitchen English" (Gassenenglisch) verstanden
und gesprochen, auch gibt es große deutsche, englische und andere
Gemeinden, wo sich jeder (auch mit dem Essen) durchschlagen kann. Wer
aber wirklich Land und Leute kennenlernen will und nach Außerhalb fährt,
wird schnell an Sprachgrenzen stoßen. Spätestens dann sollte man einige
Vokabeln Thai sprechen und verstehen können...
Walters Bücher: News: Online-Talk mit Thilo Bode: Den 27. März 2015 von 18.30-19.30 Uhr sollten sich alle merken, die sich einmal unabhängig über das Thema TTIP informieren wollen! .
TTIP muss gestoppt werden! Das ist das Fazit Thilo Bodes
nach seiner aufrüttelnden Analyse der Folgen des geplanten
Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA: Mit der Verabschiedung
des Abkommens würde ein Regelwerk in Kraft gesetzt, das in erster
Linie Konzernen nützt, während es der Mehrheit der Menschen in den USA
und Europa schadet...
Ich habe Angefangen eine neune Blog zu schreiben, darauf will ich so ein wenig meinem Hobby frönen und wieder mehr lesen. Da dies doch ein wenig einseitig wäre, mache mir meine Profession als Journalist zu nutze und schreibe in dem Blog ein paar Rezensionen.
Dabei geht es nicht darum, daß ich neue Bücher beschreibe, sondern in erster Linie darum, zu beschreiben, was mir grade in die Hände fällt. Duchaus auch Literatur, die schon ein paar Jährchen "auf dem Buckel hat". Ist doch interessant festzustellen, wie man die Literatur damals und heute sieht...
Den Blog findet Ihr unter dieser Adresse: http://walters-books.blogspot.com/
Allen Christen-Freunden:
แต่งงานกับคริสมาสต์